Lesen lernt man nur durch Lesen
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- Kategorie: Schulleiter-Blog
- Veröffentlicht am Montag, 07. Mai 2012 13:09
Lesen lernt man nur und ausschließlich durch Lesen. So simpel diese Erkenntnis auch erscheint, so kompliziert scheint es manchmal, unsere Kinder dazu zu bringen, ein Buch in die Hand zu nehmen, um darin in Ruhe zu lesen.
Dabei hat die Idee, dass unsere Schülerinnen und Schüler lesen sollen, nichts mit bildungsbürgerlicher Eitelkeit zu tun. Dem Lesen kommt in unserer Kultur schon deshalb eine große Bedeutung zu, da es in unserer Alltags- und Berufswelt einen zentralen Stellenwert hat. ‚Lesen können’ ist die Grundkompetenz zum Erwerb von Bildung. Und nicht nur, weil es uns den Zugang zu unseren gesellschaftlichen Wissensspeichern ermöglicht, sondern weil Lesen etwas mit unserem Gehirn macht.
Das gelesene Wort, als optischer Reiz in neuronale Informationen umgewandelt, wird an die verschiedenen Teile unseres Gehirns versendet, schafft dort neue Vernetzungen, erweitert so unsere Erkenntnis- und Merkfähigkeit, löst Emotionen aus, schafft Entscheidungssituationen und steigert so unsere Urteilskompetenz; alles in allem stärkt es die individuelle Persönlichkeitsentwicklung.
Weil wir an unserer Schule um diese Bedeutung wissen, haben wir die Weichen für eine gezielte Leseförderung gestellt. Unsere LRS-Förderung ist dabei nur ein Baustein. Unser Ziel ist es, sowohl im Unterricht – und nicht nur im Deutschunterricht – die Lesekompetenz zu stärken, als auch den Spaß am Lesen zu fördern. Lesenächte, Aktionen wie „Buch unter dem Tisch“, die Wiedereröffnung unserer Schülerbücherei usw. sind einzelne Mosaiksteine. Um ein Gesamtbild daraus entstehen zu lassen, brauchen wir aber besonders auch die Unterstützung der Elternhäuser.
D. v. Elsenau im Mai 2012
Die Kolleginnen Köhnen , Wöhl-Beer sowie der Kollege Sprzagala auf der Fachtagung „Leseschule NRW – Konzepte und Materialien zur Leseförderung“ am 29. Februar 2012 in Düsseldorf













