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Heinrich-Heine-Gymnasium

Dortmund

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Abitur-Rede des Schulleiters 2011

Begrüßung

Als Schulleiter des Heinrich-Heine-Gymnasiums begrüße ich alle Anwesenden sehr herzlich zur feierlichen Entlassung der Abiturientia 2011.

In besonderem Maße begrüße ich natürlich Sie,  liebe Abiturientinnen und Abiturienten, die Hauptpersonen dieses Tages. Möge er als ein Tag in Ihrer Erinnerung bleiben, an den Sie gerne zurückdenken.

Seien Sie herzlich begrüßt, liebe Eltern. Sie, die Sie Ihren Kindern den Weg zur Reifeprüfung eröffnet und immer wieder frei geräumt haben, deren Liebe und Verständnis, aber auch Leidensfähigkeit das Fundament für den schulischen Erfolg unserer Abiturientinnen und Abiturienten geschaffen haben.

Liebe Großeltern, Verwandte, Angehörige und Freunde. Auch Sie begrüße ich herzlich, waren Sie doch immer wieder am Schicksal dieser jungen Menschen unterstützend und tröstend beteiligt.

Ich freue mich über die Anwesenheit der Vertreterinnen der Schulpflegschaft als Zeichen einer engen Kooperation zwischen Elternschaft und Schule. Herzlich willkommen Frau Jägermann und Frau Winter.

Es ehrt unsere Schule besonders, dass auch unser Stadtteil vertreten ist, zu dem wir eine sehr enge Beziehung haben. Ich begrüße den Bezirksbürgermeister Herrn Wisbar und den stellvertretenden Bezirksbürgermeister Herrn Kuck sehr herzlich.

Einen herzlichen Gruß auch an Sie, liebe Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12. Ich danke Ihnen dafür, dass Sie mit Ihrem Engagement zum Gelingen dieser Feier beitragen und hoffe, dass Sie durch die Teilnahme an dieser feierlichen Verabschiedung zu ungeahnten Leistungen inspiriert und motiviert werden.

Nicht zuletzt möchte ich meine Kolleginnen und Kollegen und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufs Herzlichste begrüßen, die Sie mit Herz und Verstand – und in dem einen oder anderen Fall auch mit fast grenzenloser Frustrationstoleranz – den Grundstein für das erfolgreiche Abschneiden  unserer Abiturientia gelegt haben.

Einen herzlichen Gruß soll ich auch von Herrn Busch ausrichten, der Sie damals  als Schulleiter in die Jahrgangsstufe 5 aufgenommen hat. Er selbst kann heute leider nicht persönlich anwesend sein, lässt Ihnen aber Grüße übermitteln.

Statistisches und Persönliches

49 Schülerinnen und Schüler erhalten gleich das Zeugnis der Allgemeinen Hochschulreife. Leider haben nicht alle, die angetreten sind, die Prüfungen bestanden.  Wir alle, Sie liebe Abiturientinnen und Abiturienten wie wir Lehrer gleichermaßen, haben gehofft, dass alle 52 zum Abitur Zugelassenen heute hier gemeinsam  das Zeugnis der Reife erhalten werden. Aber wie bei jeder anderen Prüfung auch, ist beim Abitur das Risiko enthalten, es wiederholen zu müssen. Ich möchte den drei betroffenen Mitgliedern Ihres Jahrgangs an dieser Stelle meine Zuversicht ausdrücken, dass es – wenn sie es angehen wollen -  im zweiten Anlauf klappt und wünsche ihnen dafür viel Erfolg.

Erlauben Sie mir zunächst ein paar ganz persönliche Worte. Wenn ich Sie hier so vor mir sitzen sehe, dann tauchen eine Menge Bilder vor meinem geistigen Auge auf, dann erinnere ich mich zunächst und gerne an die Zeit, in der Sie Ihre ersten Gehversuche an unserem Gymnasium unternommen haben – besonders auch deshalb, weil es auch meine ersten Gehversuche an dieser Schule waren. 

Ich sehe da z.B. – als wäre es erst gestern gewesen - die kleine Karoline, wie sie auf ihrem Stuhl wippend und schnippend total begeistert im Musikunterricht der Kollegin Strothmüller mitsingt, ich höre den kleinen Sascha, wie er mit überaus engagiertem Ernst meine Aussagen im Politikunterricht immer noch etwas stärker präzisieren will, ich sehe den kleinen Marius, der nun wirklich nicht immer von mir Vinzenz genannt werden will.

Im Laufe der Jahre habe ich Sie größer, reifer und erwachsener werden sehen (wenngleich dieser Prozess nicht bei allen gleichermaßen schnell verlaufen ist). Im Grunde sind Sie aber über die Jahre hinweg  geblieben:

  • nämlich die, die auch im Oberstufenunterricht noch nicht mit mir sprechen wollten und die, die ganz, ganz viel mit mir sprechen wollten;
  • die, bei denen bereits mein Erscheinen starke Übelkeit hervorrief und die,  die mir auch schon mal ein Lächeln geschenkt haben.
  • die, die ihre Gefühle auch bei Erfolgen hinter ihrem Pokerface verborgen haben und die, die bereits bei durchaus überschaubaren Katastrophen ihrer Enttäuschung durch eine Flut von Tränen Ausdruck verleihen mussten.

Sie merken, dass mir Ihre Stufe ans Herz gewachsen ist und ich freue mich darauf, gleich jeden von Ihnen persönlich zu seinem großen Erfolg beglückwünschen zu können.

Als Schulleiter richte ich natürlich meinen Blick mit Stolz auch auf diejenigen von Ihnen, die das Abitur mit überdurchschnittlich großem Erfolg erreicht haben. 9 Schülerinnen und Schüler haben ihre Allgemeine Hochschulreife mit einer 1 vor dem Komma erworben.

Sascha van Staa, Sie haben als Jahrgangsbester 821 Punkte von möglichen 840  und damit die Note 1,0 erreicht.

Mit der Traumnote 1,3 beenden Franziska Oberhaus und Katharina Hirsch ihre Gymnasialzeit.

Julia Windorf absolviert das Abitur mit der überdurchschnittlichen Abschlussnote 1,4.

Mit einer ebenfalls hervorragenden 1,5 haben Jasmin Löchter und Danny Heinrich abgeschlossen.

Und auch die Bestnoten 1,6, 1,8, und 1,9, erreicht von Mira Schmalenberg, Franziska Stuhm und Nora Henze,  stehen für ein überdurchschnittlich gutes Abitur.

Es folgen 21 Abiturienten und Abiturientinnen, die Ihr Abitur mit einer 2 vor dem Komma erreicht haben, was den Erfolg dieses Jahrgangsgangs zusätzlich unterstreicht.

Ihnen und allen anderen Abiturienten und Abiturientinnen unseres Gymnasiums sei schon an dieser Stelle herzlich gratuliert.

Festansprache

Wenn man eine Rede abfassen will, passiert in aller Regel das Gleiche: Man sitzt vor einem weißen Blatt Papier und grübelt, ohne dass sich der weiße Raum vor einem sinnvoll füllen würde.

Schließlich braucht eine Rede einen zentralen Aufhänger, der einen deutlichen Bezug zu den Adressaten hergestellt. Im Falle einer Abiturrede sind das zunächst und in erster Linie Sie, liebe Abiturientinnen und Abiturienten. Aber da sind ja noch Ihre Eltern, Ihre Verwandten, Mitschüler und nicht zu vergessen, das Kollegium der Schule; alles in Allem eine wirklich breite, honorige und durchaus kritische Zuhörerschaft.

Dann ist da noch das Zeitproblem: Eine  Rede darf in keinem Fall zu lang sein. Denn wie sagt schon Mark Twain: “Eine gute Rede hat einen guten Anfang und ein gutes Ende, beide sollten möglichst dicht beieinander liegen.” Und zeitlich präziser formuliert ein Zitat, das fälschlicher Weise gerne Tucholsky zugeschrieben wird: “Man darf über alles reden, nur nicht über 20 Minuten!“

Ist eine Rede aber zu kurz, wird sie nicht gebührend der Bedeutung des Anlasses  gerecht und mindert die Feierlichkeit des Tages.

Professionelle Redenschreiber orientieren sich häufig der Einfachheit halber am Datum der betreffenden Veranstaltung und „googlen“  historische Ereignisse. Das muss nicht unbedingt gut gehen. Als meine Frau und ich vor einigen Jahren an einem  7. Dezember geheiratet haben, hatte Mickey Mouse angeblich ihren 80. Geburtstag. Eine wirklich denkwürdige Ansprache der Standesbeamtin.

Im Fall des heutigen Tages hätten mir z.B. zur Verfügung gestanden:

  • 1.7.2007: Kimi Räikkönen gewinnt den Großen Preis von Frankreich
  • 1.7.1993 Fünfstellige Postleitzahlen ersetzen die bisherigen vierstelligen.
  • 1.7.1855 In Berlin werden die ersten 100 Litfaßsäulen aufgestellt

Wie Sie sicherlich bemerkt haben, bietet diese Ereignisliste keinerlei geeigneten Ansatzpunkt,  eine nur sehr schwer zu konstruierende Verbindung zu Ihnen und Ihrem Jahrgang.

Letztlich hat dann der Lehrer in mir gesiegt, der Pädagoge, der die letzte Chance nutzen will, Sie auf Ihren weiteren Weg vorzubereiten.

Liebe Abiturientinnen und Abiturienten! Was Sie alle miteinander verbindet ist, dass Sie in eine Kommunikationsgesellschaft hineingeboren wurden und groß werden in einer Welt der verschlüsselten Botschaften, der symbolischen Interaktion.

Komplexe Informationsinhalte werden eingedampft in sprachliche, visuelle, auditive, letztlich mit allen verfügbaren Sinnen begreifbare Symbole. An dieser Welt, in der bunte Smilies Gefühlslagen ausdrücken und die Abkürzung „LOL“ (Laugh out loud) für große Heiterkeit steht, kann nur derjenige erfolgreich teilnehmen, der weiß, was die Symbole im Klartext zu bedeuten haben.

Sie aber, die wir Sie darauf vorbereitet haben, in unserer Gesellschaft Führungspositionen zu besetzen, Sie müssen mehr leisten, als Symbole nur  übersetzen zu können, Sie müssen auch in der Lage sein, diese kritisch zu bewerten, den Sinn dahinter zu verstehen.

Das gilt gerade in der letzten Zeit für sprachliche Symbole, die unauffällig in den politischen Diskurs unseres Landes lanciert werden, sich dort von der Öffentlichkeit wenig beäugt einnisten und mitunter große politische Bedeutung entfalten können.

Ein solches sprachliches Symbol ist aus meiner Sicht das Wort „Restrisiko“. Dieser Begriff wird wohl gleichermaßen untrennbar mit dem japanischen Fukushima wie mit dem  Jahr 2011, dem Jahr Ihrer Reifeprüfung, im globalen historischen Gedächtnis verbunden bleiben.

„Restrisiko“ – in meiner Wahrnehmung ein Unwort, das ein würdiger Nachfolger des Begriffs  "alternativlos",  dem Unwort des Jahres 2010 sein könnte.

Die Jury, die im letzten Jahr den Begriff „alternativlos“ aus 1120 Vorschlägen auswählte, stellte fest: "Das Wort suggeriert sachlich unangemessen, dass es bei einem Entscheidungsprozess von vornherein keine Alternativen und damit auch keine Notwendigkeit der Diskussion und Argumentation gebe. Behauptungen dieser Art sind 2010 zu oft aufgestellt worden, sie drohen, die Politikverdrossenheit in der Bevölkerung zu verstärken."

„Restrisiko“ kann m.E. bruchlos die Nachfolge des letztjährigen Unwortes deshalb antreten, weil auch dieses Wort ebenso sachlich unangemessen suggeriert, dass es in unseren Planungen und Entscheidungen einen kleinen, nicht abschätzbaren Risikoanteil gebe, den man zu akzeptieren habe und zu dem es im Entscheidungsprozess von vornherein keine Alternativen und damit auch keine Notwendigkeit der Diskussion und Argumentation gebe.

Das Beschönigende, der Euphemismus dieses Wortes,  begründet sich dabei in dessen Bestandteil „Rest“. Dieser Begriff erzeugt in uns weder Angst, Aufmerksamkeit noch Argwohn.

Ein Rest ist stets klein, unbedeutend, seine Wirkung harmlos.  „Gebt uns ruhig die Schuld, den Rest könnt Ihr behalten ...“ beruhigen uns die Fantastischen Vier. Schon beim Dividieren haben wir als Kinder gelernt, dass der Rest in aller Regel zu vernachlässigen ist.

Wenn jemand in unserer Gesellschaft von Restrisiko spricht, dann sollten wir zwar keine Angst bekommen, aber aufmerksam und argwöhnisch werden.

Denn die Aufspaltung der Risikosituationen in unserer hochtechnisierten Gesellschaft   in zwei Teile: in einen kalkulierbaren, wissenschaftlich berechenbaren Teil und in einen nicht kalkulierbaren, unvorhersehbaren,  menschlichen Fehlern und Naturkatastrophen geschuldeten Teil, ist  - willentlich oder unwillentlich - manipulativ und dient aus meiner Sicht der Durchsetzung gesellschaftlicher Einzelinteressen unter Umgehung demokratisch legitimierter Entscheidungswege.

Denn weder sind wissenschaftlich fundierte Aussagen frei von menschlichen Fehlern noch kann man in hochtechnisierten Gesellschaften die Schuld an Katastrophen der Natur in die Schuhe schieben.

Wenn z.B. angesichts unseres heutigen Wissens um Erdbeben und Transformationsströmungen Städte im Bereich der San-Andreas-Verwerfung entstanden sind und heute immer weiter ausgebaut  werden, dann werden wir im – hoffentlich noch lange nicht eintretenden - Falle der Zerstörung San Franziscos durch ein Erdbeben wohl kaum von einer Naturkatastrophe sprechen können.

Auch wenn in einigen Jahrzehnten eine große Anzahl der Inseln Polynesiens unter dem ständig ansteigenden Meeresspiegel versunken sein werden, wird nicht eine Naturkatastrophe die Ursache sein.

Es ist hier und heute weder der Ort noch der Anlass, diese problemlos fortzusetzende Liste zu vervollständigen. Auf der Schwelle zu einem neuen Abschnitt Ihres Lebensweges sollten wir aber über die Bedeutung von Risiko für uns persönlich nachdenken.

Wir, Ihre Lehrerinnen und Lehrer  entlassen Sie mit der Aushändigung Ihrer Reifezeugnisse unwiderruflich aus dem insgesamt recht risikoarmen Schutzraum „Schule“ mit seinen orientierenden, weil wohlbekannten Strukturen in eine Gesellschaft, die Ulrich Beck – einer der prominentesten Soziologen in unserer Republik - als Risikogesellschaft beschreibt.

Das Leben in unserer Gesellschaft birgt vielfältige Risiken; Risiken, wie Sie Ihre Altvorderen z.T. nicht gekannt haben.   

Der steigende Grad der Individualisierung in unserer Gesellschaft erzeugt gerade bei Ihnen, den Menschen Ihrer Generation, zunehmend größere Unsicherheit. Sie werden zerrieben zwischen einer schier unüberblickbaren Anzahl von Möglichkeiten einerseits und einer zunehmend stärker werdenden Standardisierung des täglichen Lebens andererseits.

In Jahrhunderten überlieferte Normen und Regeln, Traditionen und Riten verlieren zunehmend ihre Bedeutung.

Dadurch wird Ihnen einerseits zwar  eine bisher ungekannte Vielzahl an biographischen Varianten und Lebensformen ermöglicht,  andererseits führt aber z.B.  die globale Vereinheitlichung des Geschmacksniveaus im Fastfoodbereich sowie im Trash-TV dazu, dass Sie auf der Welt kaum noch einen Ort finden werden, an dem  Essen aufregend anders schmeckt bzw. Bauern noch ohne die Begleitung eines Fernsehteams auf die althergebrachte Weise um ihre zukünftige Frau werben.

Stehen Ihnen einerseits nach dem Erhalt Ihrer Hochschulzugangsberechtigung bundesweit 7500 unterschiedliche Studiengänge zur Auswahl, so gibt es auf der anderen Seite angesichts hoch standardisierter Anmeldeverfahren kaum noch individuelle Möglichkeiten zum Erwerb eines Studienplatzes.

Können Sie einerseits jeden, der über ein Mobiltelefon verfügt, an fast jedem Ort und zu jeder Stunde erreichen, so wir Ihnen anderseits von Ihren lieben Freunden der  Rückzug in die Einsamkeit radikal verwehrt – Wie Sie ja wissen, drohen Jedem, der nicht in Minutenfrist auf eine erhaltene SMS reagiert, inquisitorische Verhöre und harsche Vorwürfe seiner abgewiesenen bzw. ignorierten  Kommunikationspartner.

Sich in einer derart veränderten Welt orientieren und behaupten zu können, setzt - so wie ich es sehe - voraus, über eine stabile und entwickelte Persönlichkeit zu verfügen.

Wenn es uns gelungen ist, Sie dabei zu unterstützen, autonome Menschen zu werden, wenn es uns gelungen ist, Ihnen den Zugriff auf die vorhandenen personalen und sozialen Ressourcen zur Entwicklung einer kritischen und selbstbewussten Persönlichkeit zu ermöglichen, dann werden Sie Ihrer Führungsrolle in unserer Gesellschaft gerecht werden.

Sie werden sich nicht von manipulativen Formulierungskünsten blenden lassen. Sie werden hinter die Symbole der gesellschaftlichen Kommunikation und Interaktion schauen. Sie werden mitdiskutieren und mitentscheiden wollen.

Und  Sie werden akzeptieren, dass Ihre Zukunft risikobeladen und nur in Grenzen kalkulierbar ist, gleichzeitig aber auch nicht akzeptieren, dass Entscheider in unserer Gesellschaft die Existenz eines Restrisikos behaupten, das, weil angeblich alternativlos, dem gesellschaftlichen Diskurs und der demokratischen Kontrolle entzogen ist.

 

Liebe Abiturientinnen und Abiturienten, Sie werden gleich symbolisch eine Tür durchschreiten. Die Legitimation  hierzu, das Zeugnis der Allgemeinen Hochschulreife, haben Sie sich z.T. sehr hart erarbeitet. Zu diesem Erfolg gratuliere ich Ihnen auch im Namen meiner Kolleginnen und Kollegen sehr herzlich.

Wir, Ihre Lehrerinnen und Lehrer, werden nicht nur symbolisch zurückbleiben. Unser gemeinsamer Weg endet heute und hier. Den Schritt durch diese Tür muss jeder von Ihnen selbst machen. Wir haben Sie auf dem Weg zum Erwachsenwerden begleitet, erwachsen werden müssen Sie nun aber ganz alleine.

Möge Sie der risikoreiche Weg, der nun vor Ihnen liegt,  in den kommenden Jahren an Ihr Ziel führen, Ihnen Glück und Erfolg bringen und Sie vor dem Risiko bewahren, zum Rest zu werden.  

Es wäre schön, wenn Sie auf diesem Weg ab und zu an die zurückdenken, die Sie bis zu dieser Tür begleitet haben.

 

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien alles erdenklich Gute!