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Heinrich-Heine-Gymnasium

Dortmund

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Neue Lehrerrolle

Die Grundbedingung für den Erfolg von Selbstlernkonzeptionen stellt die Qualität der pädagogische Beratung dar. Dabei geht es im Wesentlichen um

  • Hilfe bei der Organisation von wissenschaftlichen/ wissenschaftspropädeutischen Arbeitsprozessen
  • Hilfe beim Umgang mit Medien, Materialien und Informationen
  • Lernberatung

Zu häufig unterschätzen wir Lehrenden die fehlende Erfahrung der Schülerinnen und Schüler bei der Gestaltung von wissenschaftlichen bzw. wissenschaftspropädeutischen Arbeitsprozessen. Hier liegen die Probleme oft schon in den ersten Schritten. Der Misserfolg des Selbstlernens wird gleichsam programmiert, wenn das angedachte Projekt ohne Orientierungsphase und Arbeitskonzeption startet.
Darüber hinaus brauchen die Schülerinnen und Schüler Unterstützung bei der Wahl der richtigen Literatur und der Übungsmaterialien. Sie brauchen technische Hilfe beim Umgang mit Versuchsmaterialien, neuen Medien und Informationsquellen. Ohne praktische Lernbegleitung können erhebliche Schwierigkeiten bei der Bearbeitung der Materialien oder Versuche genauso wie bei der Auswertung der Messungen oder der Evaluation des Gelernten entstehen.
Die Lernberatung geht über die reine Prozesshilfe hinaus. Sie zielt darauf ab, die Selbstlernkompetenz der Schülerinnen und Schüler im Bereich von Einstellungen und Haltungen auszubilden. Hier geht es insbesondere darum, die Selbstreflexion der Lernenden anzuregen und das Nachdenken über das eigene Lernen in Gang zu setzen, um individuelle Lernwege zu finden.
Lernberatung bedeutet in dieser Perspektive also, die Lernenden anzuregen und zu ermutigen

  • darüber nachzudenken, wie bisher gelernt wurde
  • neue Lerntechniken und –wege auszuprobieren
  • sich eigene Arbeitsziele zu setzen
  • ihre eigene Leistung im Hinblick auf Arbeitserfolg und Lerntempo im Vergleich mit anderen kritisch zu reflektieren
Aus diesem Aufgabenprofil ergeben sich für die Lehrenden veränderte und z.T. erweiterte Rollen- und Qualifikationsanforderungen.
  • Aufbauend auf den vorhandenen Kompetenzen im fachlichen wie im kommunikativen Bereich wird sich der Prozess der Rollenveränderung bzw. –erweiterung im Zuge des Erfahrungszuwachses im Zusammenhang mit der Durchführung und Begleitung von Selbstlernprozessen entwickeln.
  • Darüber hinaus ist es im Sinne der Ressourcenökonomie aber wichtig, dass die Kolleginnen und Kollegen von anderen lernen können, die bereits mehr Erfahrungen mit Selbstlernzentren und Selbstlernmaterial haben. 
  • Auch muss den Lehrenden die Möglichkeit gegeben werden, sich umfassendere Kompetenzen im Bereich der neuen Medien verschaffen. Hier besonders im Bereich des intranetgestützten kollaborativen Arbeitens.
 

Unterrichtsentwicklung: Selbstlernkonzept

Was verstehen wir unter „Selbstlernen“

In den Schulen und besonders am HHG sind Selbstlernprozesse weder neu noch etwas Besonders. Selbsttätiges und selbstständiges Lernhandeln sind integraler Bestandteil des alltäglichen Unterrichtsgeschehens wie z.B. selbstständiges Anfertigen der täglichen Hausaufgaben, Einzel- und Gruppenarbeitsphasen im Unterricht, Erstellung von Facharbeiten, Lernen in Projekten usw.
Das Konzept des Selbstlernens geht allerdings über diese Ansätze hinaus. Es pointiert in besonderer Weise den Aspekt der „Selbstständigkeit“ schulischer Lernprozesse und zwar auf inhaltlicher wie struktureller Ebene. Die Eigenverantwortlichkeit der Schülerinnen und Schüler für ihr Lernhandeln steigt dabei sowohl im Bereich der inhaltlichen Konzeptionierung, der Durchführung und Sicherung des Lerngeschehens wie der zeitlichen und räumlichen Organisation des Prozessverlaufs.
Dadurch erfahren die traditionellen Rollenmuster von Schülern wie Lehrenden in Teilen eine deutliche Umakzentuierung. Während die Schülerinnen und Schüler ihre eher rezipierende Haltung aufgeben müssen, geht es bei den Lehrenden darum, ihre Funktion als Wissensvermittler und Gestalter von Lehr-Lern-Prozessen zu modifizieren. Von ihnen muss erwartet werden, dass sie die Rolle des Prozessbegleiters einnehmen, mithin einerseits „Seniorpartner“ in einem Lernprozess zu sein, dessen Verlauf und Ergebnis zu Beginn nicht in allen Details absehbar ist, andererseits aber die Progression des Lernprozesses für den Einzelnen und die Lerngruppe insgesamt sicherzustellen.
Unter „Selbstlernen“ müssen wir also Lernprozesse verstehen, die vom Grundsatz her ergebnisoffen sind, auf selbstständigem – in Unterscheidung zu selbsttätigem - Handeln von Schülerinnen und Schülern beruhen, von Lehrkräften begleitet und später in den Unterricht der Lerngruppe reintegriert werden und auf Zeit die strukturellen Vorgaben des Unterrichtsalltages – wie z.B. Teilnahmepflicht am Fachunterricht, Erledigung von Hausaufgaben usw. – verlassen. Das setzt einerseits voraus, dass entsprechend ausgestattete Räume bereitgestellt werden, sogenannte „Selbstlernzentren“, andererseits von der Schule die notwendigen inhaltlichen und organisatorischen Entscheidungen getroffen und kodifiziert werden.

Welche Ziele verfolgen Selbstlernprozesse?

 Das Konzept des Selbstlernens reagiert im Besonderen auf drei zentrale Forderungen an gymnasiale Bildung, wie sie heute, auch angesichts der Ergebnisse internationaler Vergleichstudien, zunehmend pointierter formuliert werden:

  1. Mündigkeitserziehung, als integraler Bestandteil der Richtlinien sowohl der Sek I wie der Sek II
  2. Gleichgewicht zwischen Fordern und Fördern, im Sinne des Ausgleichs des existierenden Balancedefizits zu Ungunsten der Komponente „Leistungsforderung“
  3. Anpassung schulischer Bildung an veränderte Zeitsignaturen durch Ausbildung von Schlüsselqualifikationen

 

zu 1: Selbstlernen und Mündigkeitserziehung

Selbstlernprozesse ermöglichen eine nachhaltige Ausbildung der Qualifikationsaspekte, wie sie heute im bildungstheoretischen Diskurs einer mündigen Persönlichkeit zugeschrieben werden, nämlich der Sachkompetenz, der Selbstkompetenz und der Sozialkompetenz. Die Einbettung der Selbstlernprozesse in den Gesamtunterrichtsprozess stellt dabei die Orientierung an den wissenschaftspropädeutischen Grundlagen gymnasialer Bildung im inhaltlichen wie methodischen Bereich sicher. Selbstlernprozesse dienen damit einerseits einer angemessenen Verbreiterung und Vertiefung der Sachkompetenz der Schülerinnen und Schüler, verbessert aber anderseits die Fähigkeiten selbstständigen Arbeitens, was nicht nur die methodischen Kenntnisse erweitert, sondern auch positive Auswirkungen auf die Entwicklung der Persönlichkeit im Sinne der Steigerung der Selbstkompetenz zeitigt. Elemente sozialer Kompetenz werden dadurch gefördert, dass die Selbstlernprozesse nicht nur als Individualprozesse sondern auch als Gruppenprozesse gestaltet werden können, in der Regel durch die eigene Arbeit Verantwortung für die Lerngruppe übernommen wird und in jedem Fall eine intensivere Kommunikation mit der jeweils betreuenden Lehrkraft auf der Basis veränderter Rollenmuster aufgebaut und durchgehalten werden muss.

zu 2: Selbstlernen und Binnendifferenzierung

Selbstlernprozesse ermöglichen die Chance, innerhalb leistungsheterogener Lerngruppen durch Maßnahmen der Binnendifferenzierung die leistungswilligen und leistungsfähigen Schülerinnen und Schüler deutlich stärker zu fördern, indem sie durch gesonderte oder zusätzliche Aufgaben gefordert werden. Eines der denkbaren Modelle stellt das „Drehtürmodell“ dar, bei dem einzelne Schüler bzw. kleinere Schülergruppen für eine vereinbarte Zeit den Unterricht der Lerngruppe verlassen und ein Selbstlernprojekt durchführen.

zu 3: Selbstlernen und Schlüsselqualifikationen

Selbstlernprozesse sind in besonderer Weise geeignet, Schlüsselqualifikationen wie selbstständiges Entscheiden und Handeln, Kooperationsfähigkeit, Planungs- und Kommunikationsfähigkeit, schnelle Informationsverarbeitung, Selbststeuerung von Lernprozessen, vernetztes Denken, Kreativität und methodische Flexibilität zu schulen.

Verknüpfung mit dem Schulprogramm

Die Einrichtung von Selbstlernzentren als strukturelle Voraussetzung der Durchführung von Selbstlernprozessen am HHG steht damit in direktem Zusammenhang mit wesentlichen schulprogrammatischen Zielen des HHG, wie z.B.

  • Ausbildung von Schlüsselqualifikationen durch ein möglichst breit gefächertes Angebot Spektrums gymnasialer Fächer, Inhalte, Methoden und Lernanreize
  • Erziehung zu Mündigkeit und sozialer Verantwortung auf allen Ebenen schulischen Handelns
  • Stärkung der Selbstkompetenz durch Selbstlernangebote in den verschiedenen fachlichen Bereichen zur Erprobung eigner Fähigkeiten
  • Gleichberechtigte Förderung leistungswilliger und leistungsfähiger Schülerinnen und Schüler durch binnendifferenzierende Maßnahmen

 

Einrichtung von Selbstlernzentren

 Selbstlernzentren, die als reine Medienzentren konzipiert werden, verlieren sehr oft und sehr schnell ihren Reiz für die Lernenden wie für die Lehrenden. Dies gilt dann in besonderem Maße, wenn die Schülerinnen und Schüler es nicht gelernt haben bzw. es nicht gewöhnt sind, selbstständig zu arbeiten.
Auch die modernen Medien verlieren für viele Schülerinnen und Schüler schnell an Attraktivität, wenn nicht gleichzeitig eine persönliche Betreuung gewährleistet ist. Selbstständiges Lernen kommt ohne Hilfe und begleitende Unterstützung durch die Lehrenden nicht aus. Vielmehr geht es um eine konzeptionell abgesicherte Verknüpfung eigenständiger Leistungserbringung, individueller Beratung und Gruppenarbeit. Die infrastrukturellen Bedingungen im Bereich naturwissenschaftlicher Selbstlernzentren erfordern darüber hinaus Überlelegungen zum Umgang mit Gefahrstoffen und zur Aufsichtsproblematik während der Experimentierphasen.

 

Ziele

Dieses Bildungsverständnis fordert von allen Beteiligten andauernde Anstrengungen der Sicherung und Weiterentwicklung einer pädagogischen Praxis, die insbesondere durch Professionalität , Qualitätsorientierung und Offenheit gekennzeichnet ist.

In inhaltlicher Perspektive verweist das Bildungsverständnis des HHG auf ein ausba-lanciertes Verhältnis von Fördern und Fordern einerseits und der Gestaltung und Öffnung der Schule andererseits. Hieraus leiten sich ganz konkrete Ziele der Erzie-hungs- und Unterrichtsarbeit am HHG ab:

  • Breites Angebot an Fächern und Arbeitsgemeinschaften
  • Gezielte Ausbildung methodischer Kompetenzen
  • (Verfahren wissenschaftlichen Arbeitens, Informations- und Kommunikati-onstechnologische Grundbildung, Formen selbstständigen Arbeitens)
  • Gezielte individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler aller Jahr-gangsstufen (besondere Schwerpunkte: Erprobungsstufe und Integration von Seiteneinsteigern in die Jahrgangsstufe 11)
  • Förderung von Leistungsverhalten und sozialem Engagement
  • Gestaltung eines lernförderlichen Schulklimas
  • Aktive Teilnahme am gesellschaftlichen und kulturellen Leben der Stadt
  • Öffnung der Schule als kulturelle Stätte des Stadtbezirks
  • Intensive Beratung von Schülern und Erziehungsberechtigten
 

Vom "Haus des Lernens" zum "Haus der Bildung"

Die Schulprogrammentwicklung am HHG versteht sich als Weiterentwicklung der programmatischen Grundlagen aus dem Jahre 2000. Dabei geht es im Besonderen um die Pointierung und Ausdifferenzierung der Zielperspektiven des pädagogischen Handelns. Basis dieser Bemühungen ist die Weiterentwicklung des Ansatzes „Haus des Lernens“ (Schulprogramm 2000, S. 8) zum „Haus der Bildung“. Unter Bildung wird hier sowohl ein Prozess, ein gesellschaftliches Ziel als auch als eine persönliche Qualifikation verstanden. Diese drei Begriffe stellen dabei im heuristischen Sinne un-terscheidbare, aber in praktischer Hinsicht eng verknüpfte Dimensionen des gymna-sialen Auftrags dar, wie er am HHG von allen beteiligten Mitwirkungsgruppen vertre-ten wird.
Die Bedeutung der Formulierung eines allgemeinen Bildungsverständnisses reali-siert sich insbesondere darin, Grundlagen für das Selbstverständnis und die Grund-orientierungen der an der Erziehungs- und Unterrichtsarbeit Beteiligten zu bieten. Die Schulprogrammarbeit dient der konkreten Planung und Umsetzung von Maß-nahmen im Schulalltag, indem ein pädagogisches Leitbild entwickelt und konstitutive Merkmale der pädagogischen Praxis, Erziehungs- und Entwicklungsziele, Schwer-punkte und Standards an unserer Schule festgeschrieben werden
Das Bildungsverständnis am HHG als Fundament des „Hauses der Bil-dung“
Im pädagogischen Alltag stellt sich der Bildungsprozess als untrennbare Einheit von Unterrichten und Erziehen dar, wie sie auch in den Richtlinien gefordert wird. Dabei vollzieht sich das erzieherische Handeln sowohl im Unterricht, durch den Un-terricht als auch außerhalb des Unterrichts.
Die Sicherstellung und Weiterentwicklung unserer demokratischen, pluralistischen Gesellschaft stellt das gesellschaftliche Bildungsziel unserer schulischen Arbeit dar. Diese Dimension des Bildungsverständnisses verweist auf die Eingebundenheit von Schule in den Prozess des gesellschaftlichen Diskurses. Sie leistet wichtige Bei-träge zur demokratischen Kultur und Praxis in unserer Gesellschaft.
Die Dimension des Bildungsverständnisses, die sich auf persönliche Bildung im Sinne eines Persönlichkeitsmerkmals bezieht, stellt die Einheit von Autonomie und sozialer Verantwortung in den Mittelpunkt. Damit zielt die schulische Arbeit sowohl auf den mündigen Bürger im Sinne des Citoyens als auch auf die Ausbildung ju-gendlicher Persönlichkeiten, die selbst bestimmt ihre Lebensplanung entwerfen und verwirklichen können.
Diese Dimension von Bildung entfaltet sich auf der Ebene dreier Kompetenzen, die sich allerdings nur formal ausdifferenzieren lassen: Selbst-Kompetenz, Sach-Kompetenz, Sozial-Kompetenz. Sie werden nur durch eine intensive Verzahnung von Unterrichten und Erziehen erreicht.
 

Vorwort zum Bericht über die Schulprogrammentwicklung am HHG (2006)

Das Schulprogramm des Heinrich-Heine-Gymnasium in seiner Fassung aus dem Jahre 2000 formuliert:
„Kindheit und Jugend sind heute ist im Gegensatz zu früher stärker von einer durch Technik und Medien beeinflussten Welt geprägt Gewandelte Strukturen in Staat und Gesellschaft, in Kultur-, Denk- und Arbeitswelt und deren vielfältigen Anforderungen verlangen von unseren Schülerinnen und Schülern neben Basiswissen und Schlüsselqualifikationen sowie Teamfähigkeit vernetztes Denken und Arbeiten und die Stärkung des Individuums gegen die Gefahren der Medien und der Informations- und Kommunikationsgesellschaft, den kritisch sinnvollen Umgang mit einer wachsenden Informationsflut.
Für die schulische Arbeit bedeutet dies: Lernsituationen müssen so gestaltet werden, dass fachliches, fachübergreifendes und fächerverbindendes, interdisziplinäres Lernen und Arbeiten, individuelle und soziale Erfahrungen, Praxisbezug und die Einbeziehung des gesellschaftlichen Umfeldes ermöglicht werden.“
Die jetzt vorliegende Weiterentwicklung des Schulprogramms versteht sich als Sicherstellung der Kontinuität dieses Verständnis von Lernen und Schule. Im Sinne eines fortwährenden Prozesses der Schulprogrammentwicklung stellt der vorliegende Bericht kein fertiges Programm dar, sondern versucht eine Zwischenbilanz zu skizzieren. Die treibende Kraft der Schulprogrammentwicklung am HHG stellt das klare Verständnis der Aufgabe von Schule und des damit verbundenen gesellschaftlichen Auftrages an das Gymnasium dar. Dieser Auftrag steht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Bildungsverständnis an unserer Schule. Im Zentrum dieses Bildungsbegriffs steht die Ausbildung unserer Schülerinnen und Schüler zu autonomen Menschen.
Seine konkrete Bedeutung für den Schulalltag realisiert das Schulprogramm auf der Planungsebene durch die Bereitstellung eines differenzierten und von der Schulöffentlichkeit legitimierten Begründungszusammenhangs, auf der Handlungsebene durch die Verbesserung des Umgangs mit den vorhandenen personellen und strukturellen Ressourcen Dieses geschieht u.a. durch die Effektivierung der vielfältigen Aktivitäten am HHG durch stärkere konzeptionelle Vernetzung sowie durch Überprüfung des Umsetzungsgrades und der Wirksamkeit der im Schulprogramm dargestellten bzw. annoncierten Handlungsschritte und Projekte. Angestrebt werden dadurch inhaltliche und motivationale Impulse für die Weiterarbeit, eine veränderte Bewusstseinsbildung nach innen und außen und Professionalisierung auf allen Ebenen schulsicher Wirklichkeit.
Der vorgelegte Bericht bemüht sich, die Ableitungszusammenhänge zwischen den allgemeinen Zielen der Schul- und Unterrichtsentwicklung, den Zielen der mittleren Ebene und der Umsetzungsebene besonders deutlich werden zu lassen. Die schulprogrammatische Arbeit am HHG ist konzeptionelle Arbeit. Die im Rahmen dieser Arbeit entwickelten Konzeptionen gewinnen ihre Bedeutung allerdings nicht in der Ästhetik ihres Entwurfs, sondern ausschließlich in ihrer Qualität für die Planung und Realisierung schulischer Praxis. Damit ist das Schulprogramm des HHG nicht untheoretisch, es entwickelt die theoretischen Zusammenhänge aber nur soweit, wie sie für das Verständnis der programmatischen Arbeit notwendig ist. Wir hoffen, dass der Leser unsere Bemühungen um Pointiertheit in der Darstellung und Stringenz in der Ableitung der Handlungsoptionen goutieren

Dr. Detlef v. Elsenau im Dezember 2005 Schulleiter