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Heinrich-Heine-Gymnasium

Dortmund

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Förderplan für die Erprobungsstufe

LRS-Konzept

Lese-und Rechtschreibförderung

Der Beherrschung der Schriftsprache kommt für die sprachliche Verständigung, für den Erwerb von –Wissen und Bildung, für den Zugang zum Beruf und für das Berufsleben besondere Bedeutung zu. In den Schulen der Sekundarstufe 1 sollen die grundlegende Fähigkeit, Texte zu lesen und lesend zu verstehen, sowie die Rechtschreibsicherheit kontinuierlich weiterentwickelt werden.

 

Für Schülerinnen und Schüler, bei denen sich besondere Schwierigkeiten beim Lesen und in der Rechtschreibung zeigen, sind besondere schulische Fördermaßnahmen notwendig. (RdErl. d. Kultusministeriums v. 19.7.1991)

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Förderplan für die Erprobungsstufe

am Heinrich-Heine-Gymnasium

Die Schülerinnen und Schüler möglichst individuell zu fördern ist eines der wichtigsten Ziele von Unterricht und Erziehung am Heinrich – Heine – Gymnasium Dortmund. Dabei verstehen wir unter „Fördern" zweierlei:

  • sowohl die Stärken der einzelnen Schüler weiterzuentwickeln,
  • als auch dabei zu helfen, Schwächen zu beheben.
  • Die gewohnte Geborgenheit der Grundschule wird verlassen und eine ungewohnte Lernumwelt betreten.
  • Unsere neuankommenden Schülerinnen und Schüler müssen sich mit dem Fachlehrersystem und mit neuen Fächern vertraut machen.
  • Der zeitliche Ablauf eines Unterrichtstages spielt sich zumeist in engeren Grenzen ab, als von der Grundschule her gewohnt.
  • Die Klasse und oft auch das Schulgebäude sind zunächst neu.

Unser Ziel am HHG ist es, diesen Umstellungsprozess mit viel Verständnis und Rücksichtnahme zu gestalten. Wir geben uns große Mühe, die Lernmotivation, die unsere neuen Schülerinnen und Schüler mitbringen, zu erhalten und weiterzuentwickeln. Wir wissen darum, wie wichtig es ist, dass

  • Ihre Kinder für Lernfortschritte und Lernerfolge Lob und Anerkennung erhalten,
  • sie nach Misserfolgen ermutigt und unterstützt werden,
  • der Lernstoff wie in der Grundschule so anschaulich wie möglich vermittelt wird,
  • unsere „Fünfer" Schritt für Schritt in die Lage versetzt werden, den umfangreicheren und schwierigeren Lernstoff zunehmend selbstständig zu bewältigen,
  • die in der Grundschule erworbenen Fähigkeiten des selbstständigen und kooperativen Lernens und Arbeitens erhalten und entwickelt werden,
  • das „Lernen des Lernens" bereits in der Jahrgangsstufe 5 kontinuierlich und in enger Anlehnung an den Unterrichtsstoff erfolgt.

Förderplan für die Erprobungsstufe des Heinrich-Heine-Gymnasiums

Erleichterung des Übergangs von der Grundschule zum HHG:

  • intensive Betreuung der Kinder durch überschaubares Lehrerteam (Erprobungsstufen-Team)
  • Kleine Eingangsklassen
  • Betreuung im außerunterrichtlichen Bereich durch Klassenpaten höherer Jahrgangsstufen
  • intensive, mehrtägige Einführungsphase durch Klassenlehrer/innen
  • Möglichkeit der Hausaufgabenbetreuung
  • Unterstützung durch Lernpaten aus der Oberstufe

Erhaltung der Lernfreude und –motivation

  • Gestaltung der Klassenräume durch die Schülerinnen und Schüler
  • Differenziertes Angebot an Arbeitsgemeinschaften (vom Jonglieren Lernen über die Mathematik –AG bis zur Sport - AG)
  • Durchführung von Wandertagen
  • Lernen vor Ort in schuleigenen Biotopen
  • Intensive Vorbereitung von Prüfungen (wie z.B. Klassenarbeiten)
  • musische Förderung (Kunst, Musik, Tanz)
  • Weiterentwicklung der Teamfähigkeit
  • Selbstbehauptungstraining
  • Teilnahme an bundes- und landesweiten und regionalen Wettbewerben
  • schulinterne Wettbewerbe
  • Spielnachmittage
  • und vieles mehr

Förderung des selbstständigen Lernens

  • Leseförderung
  • „Lernen lernen"
  • Stationenlernen
  • Klassenübergreifende Lernprojekte
  • Fachübergreifende und fächerverbindende Projektarbeit
  • Nutzung neuer Medien
  • individuelle Hausaufgabenbetreuung
  • Förderunterricht in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik

Kooperationen zwischen HHG und Grundschulen

  • Erfahrungsaustausch zwischen dem „Erprobungsstufen-Team und den Grundschulkolleginnen und –kollegen ( z.B. Methoden selbstständigen Arbeitens)
  • Gegenseitige Hospitationen
  • Teilnahme der Grundschulkolleginnen und – kollegen an den Erprobungsstufenkonferenzen des HHG

der Kolleginnen und Kollegen am HHG

  • Bildung von kontinuierlich zusammenarbeitenden Lehrerteams für die Erprobungsstufe
  • Durchführung gemeinsamer Unterrichtsprojekte
  • enge Absprachen über Methoden und Ziele von Erziehung und Unterricht
  • fortlaufende Überprüfung der Wirksamkeit Fördermaßnahmen

zwischen Elternhaus und Schule

  • Elternabende
  • - wenn gewünscht - Einzelberatungen über individuelle Lernfortschritte und Fördermaßnahmen
  • Elternforen (mögliche Themen „Wie Kinder denken", „Einsatz neuer Medien im Unterricht", „Möglichkeiten und Grenzen elterliche Lernhilfe" usw.)

Sicherstellung des Förderplans

  • Finanzielle Unterstützung durch Landesmittel aus dem Programm „Dreizehn plus"
  • Spezielle Stundenplangestaltung zur Ermöglichung von Kooperationen der fünften Klassen untereinander
  • Spezielle Stundenplangestaltung zur Erhöhung der Flexibilität bei Unterrichtsprojekten
  • Freiwilliger Einsatz von Mittelstufenschülern als Klassenpaten
 

Leitlinien der Förderung

 

  1. Der Auftrag individueller Förderung ist fundamentaler Bestandteil des Leitbildes unserer Schule. Er findet seine Begründung im Bildungsverständnis des Heinrich-Heine-Gymnasiums (siehe Schulprogramm), das die schulische Ausbildung von Sachkompetenz in den unmittelbaren Zusammenhang der Entwicklung personaler und sozialer Kompetenzen stellt.
  2. Individuelle Förderung wird sowohl verstanden als gezielte Unterstützung von Schülerinnen und Schüler mit Leistungsdefiziten (Defizit orientierte Förderung) als auch von denjenigen, die eine erhöhte Leistungsbereitschaft, ein erhöhtes Leistungsvermögen besitzen oder besondere Fähigkeiten (Excellenzförderung) verfügen.
  3. Die Basis aller Förderung stellt einerseits der fachlich und methodisch anspruchvolle Lehrer geleitete Fachunterricht¹ dar.
  4. Andererseits geht das pädagogische Verständnis am HHG von einem umfassenden Verständnis von Lernen aus, das Schule nicht nur auf den Lehrer geleiteten Fachunterricht re-duziert. Im Schulzeit-Konzept des HHG werden die unterschiedlichen Formen, Phasen und Angebote des Lernens und Förderns systematisch verortet. (Siehe Anhang: Schulzeit-Konzept des HHG)
  5. Erfolgreiche Förderung setzt eine gründliche individuelle Diagnose² , die Schaffung geeigneter Grundlagen³ in der Erprobungsstufe sowie die begleitende Erfolgskontrolle der einzelnen Maßnahmen voraus.
  6. Konzepte individueller Förderung am HHG gehen von einem ganzheitlichen Ansatz aus, der die Vernetztheit der Ursachen von Leistungsdefiziten reflektiert und die Vernetzung der ein-zelnen Förderkomponenten und der Handelnden (Lehrer, Schüler, Mitschüler, Eltern) zum Ziel hat. (Siehe Anhang: Rahmenkonzept Individuelle Förderung am Heinrich-Heine-Gymnasium Dortmund)
  7. Wirksame Förderung bedarf der Nachhaltigkeit der gemeinsamen Anstrengungen und wird durch Aktionismus im Sinne kurzfristiger - und häufig populistischer - Maßnahmen behindert. Aus diesem Grunde wird das Vernetzungsprinzip ergänzt durch das Prinzip der Phasierung des Förderprozesses. Die einzelnen Phasen sind gekennzeichnet durch Hierarchisierung, Dimensionierung (Zunahme der Intensität), zeitliche Begrenzung. Der Förderbereich entwi-ckelt sich somit nicht zu einer „Parallel-Schule". (siehe Anhang: Förderpyramiden des HHG).
  8. Dem Recht auf individuelle Förderung steht die Pflicht der zu Fördernden gegenüber, einen eigenen Beitrag zum Erfolg der Maßnahmen beizutragen. Dazu gehören insbesondere die zuverlässige Erledigung der (Haus-)Aufgaben und die Wahrnehmung der Beratungstermine. (siehe Anhang: (Haus-)Aufgabenkonzept des HHG). Ein zentrales Element der Förderung unter diesem Gesichtspunkt stellt die nachhaltige Leistungserziehung4 dar.
  9. Individuelle Förderung am Gymnasium basiert grundsätzlich auf Maßnahmen der Differenzierung, wobei Strategien der inneren Differenzierung (z.B. binnen - differenzierender Un-terricht, Förderstunden für spezielle Leistungsgruppen usw.) dort ihre Grenzen erreichen, wo Wege der äußeren Differenzierung den betroffenen Schülerinnen und Schülern eher gerecht werden (z.B. durch Schulwechsel oder Wiederholung der Jahrgangsstufe)
  10. Die fachspezifische Förderung wird eng verzahnt mit der Förderung personaler und sozialer Kompetenzen. Hierzu zählen u.a. die Förderung der Konzentrations- und Leistungsbe-reitschaft und der Lese- und Schreibfähigkeiten.

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¹Kriterien „guten" Unterrichts:

  • Hohe fachwissenschaftliche Standards 
  • Effiziente Unterrichtsmethoden (u.a. fachübergreifendes Methodencurriculum) 
  • verbindliche, praxisnahe und transparente inhaltliche und methodische Absprachen in den Fachgruppen sowie Sicherstellung deren Umsetzung 
  • Transparente Leistungsanforderungen und Leistungsbewertung 
  • Dokumentation des Erreichten (z.B. durch schulinternes Portfolio)
  • Effektive und kontinuierliche Fortbildung der Lehrkräfte
  • Professionelle und kontinuierliche Evaluationspraxis

²Diagnose:

  • Eingangstest zur Früherkennung von LRS
  • Regelmäßige Schülergespräche (Koordinatoren und Stufenleiter)
  • Förderkonferenzen
  • Teamgespräche (Klassenleiterteams, Erprobungsstufenteam)

³Grundlagenschaffung in der Erprobungsstufe:

  • Intensive Betreuung der Kinder durch überschaubares Lehrerteam (Erprobungsstufen-Team)
  • Kleine Eingangsklassen
  • Betreuung im außerunterrichtlichen Bereich durch Klassenpaten höherer Jahrgangsstufen
  • intensive, mehrtägige Einführungsphase durch Klassenlehrer/innen
  • Hausaufgabenbetreuung im Rahmen 13-plus
  • Unterstützung durch Lernpaten aus der Oberstufe
  • Differenziertes Angebot an Arbeitsgemeinschaften (z.B. Jonglieren Lernen, Mathematik –AG, allerlei Sport - AGs)
  • Lernen vor Ort in schuleigenen Biotopen
  • Intensive Vorbereitung von Prüfungen (wie z.B. Klassenarbeiten)
  • musische Förderung (Kunst, Musik, Tanz)
  • IKG (Informations- und kommunikationstechnische Grundbildung)
  • Trainings zur Entwicklung der Sozialkompetenz und gegen Ausgrenzung von Mitschülern (Selbstbehaup-tungstraining) in den Jahrgangsstufen 5 und 6.
  • Teilnahme an bundes- und landesweiten und regionalen Wettbewerben
  • schulinterne Wettbewerbe
  • Lesenächte

4Nachhaltige Leistungserziehung:

  • Angemessener Umfang der (Haus-)Aufgaben
  • Kontrolle der (Haus-)Aufgaben und entsprechende Rückmeldung
  • Klare Regelabsprachen
  • Konsequente Regeldurchsetzung (z.B. bei Nichterledigung von Hausaufgaben Nacharbeit im Silentium)
  • Durchsetzung und Aufrechterhaltung eines angemessenen Lernklimas (Geringer Geräuschpegel, zügige Umsetzung von (Arbeits-) Anweisungen usw.)
  • Förderung individueller, positiver Lerndispositionen (Konzentrations- und Ruhephasen, Schutz vor Reiz-überflutung, Herstellung eines geeigneten Ordnungsrahmens in allen Arbeitszusammenhängen, Förderung von Sorgfalt – Heftführung, Schrift - usw.)
  • Förderung effizienter Lerntechniken
  • Pünktlichkeitserziehung (bezogen auf Unterrichtsbeginn, Abgabe von Arbeitsaufträgen usw.)
  • Transparenz und Validität des Bewertungssystems
  • Hervorhebung und Belohnung von besonderen Leistungen (z.B. Klassenbestenehrung in Schulversamm-lung, Veröffentlichungen auf Homepage, Unterrichtsbefreiung, Teilnahme an besonderen Exkursionen usw.)

 

 

Stand: 27.06.2010

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 Stand: 27.06.2010

 

Leitlinien der Förderung am HHG

1.       Der Auftrag individueller Förderung ist fundamentaler Bestandteil des Leitbildes unserer Schule. Er findet seine Begründung im Bildungsverständnis des Heinrich-Heine-Gymnasiums (siehe Schulprogramm), das die schulische Ausbildung von Sachkompetenz in den unmittelbaren Zusammenhang der Entwicklung personaler und sozialer Kompetenzen stellt.

2.       Individuelle Förderung wird sowohl verstanden als gezielte Unterstützung von Schülerinnen und Schüler mit Leistungsdefiziten (Defizit orientierte Förderung) als auch von denjenigen, die eine erhöhte Leistungsbereitschaft, ein erhöhtes Leistungsvermögen besitzen oder besondere Fähigkeiten (Excellenzförderung) verfügen

3.       Die Basis aller Förderung stellt einerseits der fachlich und methodisch anspruchvolle Lehrer geleitete Fachunterricht[1] dar.

4.       Andererseits geht das pädagogische Verständnis am HHG von einem umfassenden Verständnis von Lernen aus, das Schule nicht nur auf den Lehrer geleiteten Fachunterricht reduziert. Im Schulzeit-Konzept des HHG werden die unterschiedlichen Formen, Phasen und Angebote des Lernens und  Förderns systematisch verortet. (Siehe Anhang: Schulzeit-Konzept des HHG)

5.       Erfolgreiche Förderung setzt  eine gründliche individuelle Diagnose[2], die Schaffung geeigneter Grundlagen[3] in der Erprobungsstufe sowie die begleitende Erfolgskontrolle der einzelnen Maßnahmen voraus.

6.       Konzepte individueller Förderung am HHG gehen von einem ganzheitlichen Ansatz aus, der die Vernetztheit der Ursachen von Leistungsdefiziten reflektiert und die Vernetzung der einzelnen Förderkomponenten und der Handelnden (Lehrer, Schüler, Mitschüler, Eltern) zum Ziel hat. (Siehe Anhang: Rahmenkonzept Individuelle Förderung am Heinrich-Heine-Gymnasium Dortmund)  

7.       Wirksame Förderung bedarf der Nachhaltigkeit der gemeinsamen Anstrengungen und wird durch Aktionismus im Sinne kurzfristiger - und häufig populistischer - Maßnahmen behindert. Aus diesem Grunde wird das Vernetzungsprinzip ergänzt durch das Prinzip der Phasierung des Förderprozesses.   Die einzelnen Phasen sind gekennzeichnet durch Hierarchisierung, Dimensionierung (Zunahme der Intensität), zeitliche Begrenzung. Der Förderbereich entwickelt sich somit nicht zu einer „Parallel-Schule“. (siehe Anhang: Förderpyramiden des HHG)  

8.       Dem Recht auf individuelle Förderung steht die Pflicht der zu Fördernden gegenüber, einen eigenen Beitrag zum Erfolg der Maßnahmen beizutragen. Dazu gehören insbesondere die zuverlässige Erledigung der (Haus-)Aufgaben und die Wahrnehmung der Beratungstermine. (siehe Anhang: (Haus-)Aufgabenkonzept des HHG). Ein zentrales Element der Förderung unter diesem Gesichtspunkt stellt die nachhaltige Leistungserziehung[4] dar.

9.       Individuelle Förderung am Gymnasium basiert grundsätzlich auf Maßnahmen der   Differenzierung, wobei Strategien der inneren Differenzierung (z.B. binnen - differenzierender Unterricht, Förderstunden für spezielle Leistungsgruppen usw.) dort ihre Grenzen erreichen, wo Wege der äußeren Differenzierung den betroffenen Schülerinnen und Schülern eher gerecht werden (z.B. durch Schulwechsel oder Wiederholung der Jahrgangsstufe)

10.   Die fachspezifische Förderung wird eng verzahnt mit der Förderung personaler und sozialer Kompetenzen. Hierzu zählen u.a. die Förderung der Konzentrations- und Leistungsbereitschaft und der Lese- und Schreibfähigkeiten.

 

 

 

 

 

 

 

 

  

  

 



[1] Kriterien „guten“ Unterrichts: 

§          Hohe fachwissenschaftliche Standards

§          Effiziente Unterrichtsmethoden (u.a. fachübergreifendes Methodencurriculum)

§          verbindliche, praxisnahe und transparente inhaltliche und methodische Absprachen in den Fachgruppen sowie Sicherstellung deren Umsetzung

§          Transparente Leistungsanforderungen und Leistungsbewertung

§          Dokumentation des Erreichten (z.B. durch schulinternes Portfolio)

§          Effektive und kontinuierliche Fortbildung der Lehrkräfte

§          Professionelle und kontinuierliche Evaluationspraxis

 

[2] Diagnose

§         Eingangstest zur Früherkennung von LRS

§         Regelmäßige Schülergespräche (Koordinatoren und Stufenleiter)

§         Förderkonferenzen

§         Teamgespräche (Klassenleiterteams, Erprobungsstufenteam)

 

[3] Grundlagenschaffung in der Erprobungsstufe

§         Intensive Betreuung der Kinder durch überschaubares Lehrerteam (Erprobungsstufen-Team)

§         Kleine Eingangsklassen

§         Betreuung im außerunterrichtlichen Bereich durch Klassenpaten höherer Jahrgangsstufen

§         intensive, mehrtägige Einführungsphase durch Klassenlehrer/innen

§         Hausaufgabenbetreuung im Rahmen 13-plus

§         Unterstützung durch Lernpaten aus der Oberstufe

§         Differenziertes Angebot an Arbeitsgemeinschaften (z.B. Jonglieren Lernen, Mathematik –AG, allerlei Sport - AGs)

§         Lernen vor Ort in schuleigenen Biotopen

§         Intensive Vorbereitung von Prüfungen (wie z.B. Klassenarbeiten)

§         musische Förderung (Kunst, Musik, Tanz)

§         IKG (Informations- und kommunikationstechnische Grundbildung)

§         Trainings zur Entwicklung der Sozialkompetenz und gegen Ausgrenzung von Mitschülern (Selbstbehauptungstraining) in den Jahrgangsstufen 5 und 6.

§         Teilnahme an bundes- und landesweiten und regionalen Wettbewerben

§         schulinterne Wettbewerbe

§         Lesenächte

 

[4] Nachhaltige Leistungserziehung

§          Angemessener Umfang der (Haus-)Aufgaben

§          Kontrolle der (Haus-)Aufgaben und entsprechende Rückmeldung

§          Klare Regelabsprachen

§          Konsequente Regeldurchsetzung (z.B. bei Nichterledigung von Hausaufgaben Nacharbeit im Silentium)

§          Durchsetzung und Aufrechterhaltung eines angemessenen Lernklimas (Geringer Geräuschpegel, zügige Umsetzung von (Arbeits-) Anweisungen usw.)

§          Förderung individueller, positiver Lerndispositionen (Konzentrations- und Ruhephasen, Schutz vor Reizüberflutung, Herstellung eines geeigneten Ordnungsrahmens in allen Arbeitszusammenhängen, Förderung von Sorgfalt – Heftführung, Schrift -  usw.)

§          Förderung effizienter Lerntechniken

§          Pünktlichkeitserziehung (bezogen auf Unterrichtsbeginn, Abgabe von Arbeitsaufträgen usw.)

§          Transparenz und Validität des Bewertungssystems

§          Hervorhebung und Belohnung von besonderen Leistungen (z.B. Klassenbestenehrung in Schulversammlung, Veröffentlichungen auf Homepage, Unterrichtsbefreiung, Teilnahme an besonderen Exkursionen usw.)