am Heinrich-Heine-Gymnasium
Die Schülerinnen und Schüler möglichst individuell zu fördern ist eines der wichtigsten Ziele von Unterricht und Erziehung am Heinrich – Heine – Gymnasium Dortmund. Dabei verstehen wir unter „Fördern" zweierlei:
- sowohl die Stärken der einzelnen Schüler weiterzuentwickeln,
- als auch dabei zu helfen, Schwächen zu beheben.
- Die gewohnte Geborgenheit der Grundschule wird verlassen und eine ungewohnte Lernumwelt betreten.
- Unsere neuankommenden Schülerinnen und Schüler müssen sich mit dem Fachlehrersystem und mit neuen Fächern vertraut machen.
- Der zeitliche Ablauf eines Unterrichtstages spielt sich zumeist in engeren Grenzen ab, als von der Grundschule her gewohnt.
- Die Klasse und oft auch das Schulgebäude sind zunächst neu.
Unser Ziel am HHG ist es, diesen Umstellungsprozess mit viel Verständnis und Rücksichtnahme zu gestalten. Wir geben uns große Mühe, die Lernmotivation, die unsere neuen Schülerinnen und Schüler mitbringen, zu erhalten und weiterzuentwickeln. Wir wissen darum, wie wichtig es ist, dass
- Ihre Kinder für Lernfortschritte und Lernerfolge Lob und Anerkennung erhalten,
- sie nach Misserfolgen ermutigt und unterstützt werden,
- der Lernstoff wie in der Grundschule so anschaulich wie möglich vermittelt wird,
- unsere „Fünfer" Schritt für Schritt in die Lage versetzt werden, den umfangreicheren und schwierigeren Lernstoff zunehmend selbstständig zu bewältigen,
- die in der Grundschule erworbenen Fähigkeiten des selbstständigen und kooperativen Lernens und Arbeitens erhalten und entwickelt werden,
- das „Lernen des Lernens" bereits in der Jahrgangsstufe 5 kontinuierlich und in enger Anlehnung an den Unterrichtsstoff erfolgt.
Förderplan für die Erprobungsstufe des Heinrich-Heine-Gymnasiums
Erleichterung des Übergangs von der Grundschule zum HHG:
- intensive Betreuung der Kinder durch überschaubares Lehrerteam (Erprobungsstufen-Team)
- Kleine Eingangsklassen
- Betreuung im außerunterrichtlichen Bereich durch Klassenpaten höherer Jahrgangsstufen
- intensive, mehrtägige Einführungsphase durch Klassenlehrer/innen
- Möglichkeit der Hausaufgabenbetreuung
- Unterstützung durch Lernpaten aus der Oberstufe
Erhaltung der Lernfreude und –motivation
- Gestaltung der Klassenräume durch die Schülerinnen und Schüler
- Differenziertes Angebot an Arbeitsgemeinschaften (vom Jonglieren Lernen über die Mathematik –AG bis zur Sport - AG)
- Durchführung von Wandertagen
- Lernen vor Ort in schuleigenen Biotopen
- Intensive Vorbereitung von Prüfungen (wie z.B. Klassenarbeiten)
- musische Förderung (Kunst, Musik, Tanz)
- Weiterentwicklung der Teamfähigkeit
- Selbstbehauptungstraining
- Teilnahme an bundes- und landesweiten und regionalen Wettbewerben
- schulinterne Wettbewerbe
- Spielnachmittage
- und vieles mehr
Förderung des selbstständigen Lernens
- Leseförderung
- „Lernen lernen"
- Stationenlernen
- Klassenübergreifende Lernprojekte
- Fachübergreifende und fächerverbindende Projektarbeit
- Nutzung neuer Medien
- individuelle Hausaufgabenbetreuung
- Förderunterricht in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik
Kooperationen zwischen HHG und Grundschulen
- Erfahrungsaustausch zwischen dem „Erprobungsstufen-Team und den Grundschulkolleginnen und –kollegen ( z.B. Methoden selbstständigen Arbeitens)
- Gegenseitige Hospitationen
- Teilnahme der Grundschulkolleginnen und – kollegen an den Erprobungsstufenkonferenzen des HHG
der Kolleginnen und Kollegen am HHG
- Bildung von kontinuierlich zusammenarbeitenden Lehrerteams für die Erprobungsstufe
- Durchführung gemeinsamer Unterrichtsprojekte
- enge Absprachen über Methoden und Ziele von Erziehung und Unterricht
- fortlaufende Überprüfung der Wirksamkeit Fördermaßnahmen
zwischen Elternhaus und Schule
- Elternabende
- - wenn gewünscht - Einzelberatungen über individuelle Lernfortschritte und Fördermaßnahmen
- Elternforen (mögliche Themen „Wie Kinder denken", „Einsatz neuer Medien im Unterricht", „Möglichkeiten und Grenzen elterliche Lernhilfe" usw.)
Sicherstellung des Förderplans
- Finanzielle Unterstützung durch Landesmittel aus dem Programm „Dreizehn plus"
- Spezielle Stundenplangestaltung zur Ermöglichung von Kooperationen der fünften Klassen untereinander
- Spezielle Stundenplangestaltung zur Erhöhung der Flexibilität bei Unterrichtsprojekten
- Freiwilliger Einsatz von Mittelstufenschülern als Klassenpaten



