Literaturkurs

The Mystery of Sherlock Holmes

Ein Mann, eine Geschichte

Eine Rezension von Dimitri Dikhel (Q1)

Die New York Times berichtet:

»Am 5. Juli präsentierten die beiden Literaturkurse der Q1 des Heinrich-Heine-Gymnasiums ihr diesjähriges Theaterstück unter der Leitung von Fr. Kleinwächter und Hr. Dr. Schröder:
Kurz nach seinem Tod von Sherlock Holmes, dem Sherlock Holmes, erinnert sich sein Witwer in spe – Watson - an ihre gemeinsamen Abenteuer. Doch während er sich an ihre Errungenschaften erinnert - zu denen der Fund der gestohlenen Mona Lisa, das Fangen von Bonnie und Clyde, einem gefährlichen Seri-enkiller, der Endkampf zwischen Holmes und seinem Erzwiedersacher Professor Moriarty und ein Auftritt bei Germany's Next Topmodel gehören -, entdeckte Watson eine Verschwörung, die sich um den Tod seines Ex-Kollegen rankt...«

Weitere begeisterte Stimmen zur Aufführung:

»Es hat mich zu Tränen gerührt!« - Herr Dr. von Elsenau

»Ich wünschte ich hätte dies noch miterleben können ... meine Vision ist endlich wahr geworden!« - Der zum Anlass dieses Stückes von denen Toten wiedererweckte Sir Arthur Conan Doyle

»Du sollst The Mystery von Sherlock Holmes sehen!« 2. Buch Mose

»Super gemacht!!« - Frau Kleinwächter

»Naja ... besser als erwartet.« - Herr Dr. Schröder

Exklusiver Live-Kommentar zur Aufführung von Holmes und Watson:

WATSON: Holmes? Sind Sie etwa eingeschlafen?!
HOLMES (...) - ICH BIN WACH! Bin - bin wach ... wo sind wir?
WATSON: Sie haben das gesamte Stück verschlafen, nicht wahr? ... Und zu Information: Wir sind im Hein-rich-Heine-Gymnasium, die hiesige Q1 hat dieses Stück auf die Beine gestellt.
HOLMES: Irrelevant, Watson. Die bessere Frage ist - wieso spreche ich in dem Stück nicht?

[Auf der Bühne: Holmes (auf dem Handy spielend) „Schön, schön..."]

HOLMES: Das ist grotesk! Ich wäre nie so gedankenlos! ... Weshalb unterstellen wir diesen Mann nochmal einer Befragung?
WATSON: (Stöhn) Wir verdächtigen ihn des Mordes an Jorge Gonzales.
HOLMES: Mir dünkt, ich hätte mehr verpasst als das...
WATSON: Offenbar ist das eine von mehreren Erinnerungen die ich mit Mary an Sie teile ... in memoriam sozusagen.
HOLMES: Bitte?!
WATSON: Die Handlung beginnt offenbar ein Jahr nach ihrem Tod. Hier ist ihre Konfrontation mit Moriarty tödlich ausgefallen.
HOLMES: Hmmm...
WATSON: Was?
HOLMES: Erzählen Sie mir Details.
WATSON: Sie hatten bereits vor ihrem Tod einen Trittbrettfahrer der „Scream"-Morde, Bonny und Clyde, die Mörderin einer jungen Frau und einen Kunstdieb in Paris geschnappt. Oh, und vor meiner Tür wurde ein Foto von ihnen abgelegt. Laut der Broschüre soll die letzte Erinnerung die an unsere Eskapaden in Reichenbach angelehnt sein...
HOLMES: Ich kenne das Ende. Möchten Sie es auch kennen?
WATSON: Bitte lassen Sie mich in Ruhe das Stück genießen.
HOLMES: Sie haben recht - vielleicht kommen sogar Sie darauf...
WATSON: Sie machen mir meine Lage in dem Stück momentan sehr erstrebenswert, Holmes...

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