Ganztag

Ganztagskonzept Heinrich-Heine-Gymnasium Dortmund

Einleitung

Das Heinrich-Heine-Gymnasium Dortmund ist seit dem Schuljahr 2009/ 2010 ein Ganztagsgymnasium.

WARUM HABEN SICH DIE ELTERN, DIE SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER, DIE LEHRERINNEN UND LEHRER FÜR DEN GEBUNDENEN GANZTAG ENTSCHIEDEN?

Durch die Einführung von G8 war der Druck auf die Schülerinnen und Schüler erheblich gestiegen. Es kam zu einer zeitlichen Ausweitung und inhaltlichen Verdichtung des Unterrichts. Der gebundene Ganztagsunterricht bot die Chance, diesen Druck tendenziell zu mindern.
Aber auch nach der Rückkehr zu G9 bietet der gebundene Ganztagsunterricht die Möglichkeiten für Flexibilisierung und Individualisierung.
Es wird Platz geschaffen für veränderte Unterrichtformen, den Unterrichtsalltag auflockernde AG- und Projektangebote, weitergehende Fördermaßnahmen usw. Die Integration der klassischen Hausaufgaben in den Ganztagsunterricht schafft für unsere Schülerinnen und Schüler neue Räume im Freizeitbereich.

WAS MACHT DEN GANZTAG ZUM GANZTAG?

Diese Frage ist für das Heinrich-Heine-Gymnasium in fünf Punkten leicht zu beantworten:
1. Unterricht am Montag, Mittwoch und Donnerstag von 7:30 bis 15:35
(In der Regel ist der der Unterricht am Donnerstag verkürzt von 7:30 bis 14:00)
Unterricht am Dienstag und am Freitag von 7:30 bis 12:55
2. Lernaufgaben in der Schule statt Hausaufgaben
3. Betreute Mittagspause mit Zeit zum Essen, Spielen, Ausruhen und Spaß haben
4. Doppelprofil mit dem verpflichtenden Profilbereich I und dem freiwilligen Profilbereich II (Ag-Bereich) zur individuellen Förderung insbesondere von Stärken und Neigungen unserer Schülerinnen und Schüler
5. Verlässliche Betreuung von 7:30 bis 15:35 an allen Tagen

WELCHES PÄDAGOGISCHE KONZEPT LIEGT DEM GANZTAGSUNTERRICHT AM HHG ZUGRUNDE?

Im Entwicklungsprozess der letzten Jahre ist deutlich geworden, dass Ganztagsunterricht mehr ist als die Organisation von Unterricht im Nachmittagsbereich.
Vielmehr beinhaltet Ganztagsunterricht eine große Bandbreite an Chancen der Verbesserung der Arbeits- und Lernbedingungen einer Schule, der Weiterentwicklung des schulischen Lernraumes zum schulischen Lebensraum, der Optimierung pädagogischen Handelns. Dabei gilt es aus unserer Sicht vier Aspekte besonders in den Blick zu nehmen:
1. Die Rhythmisierung des Unterrichtsalltages
2. Die Vernetzung der verschiedenen Lern- und Unterrichtsformen und -phasen
3. Die Effektivierung der einzelnen schulischen und sozialen Fördermaßnahmen
4. Die Partizipation aller am Ganztagsprozess beteiligten Gruppen
Das Heinrich-Heine-Gymnasium hat sich vor 10 Jahres auf den Weg gemacht, die Chancen und Perspektiven eines Ganztagsgymnasiums praktisch umzusetzen. Um diesen sicherlich schwierigen Weg besser meistern zu können, haben wir uns mit anderen Ganztagsgymnasien in NRW in dem wissenschaftlichen Großprojekt „Ganz-In" zusammengeschlossen. Wir konnten in der Vergangenheit von den Erfahrungen anderer viel lernen und hoffen diese Kooperation mit anderen Ganztagsschulen aus NRW weiter fortführen zu können.
Letztlich liegt es aber an uns und unserer Schulgemeinschaft, unsere Schule zum Erfolg zu führen.

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