Steckbriefe Insektenhotel

Steckbriefe Insektenhotel (10)

Steckbrief: Pelzbiene

Steckbrief: Pelzbiene

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pelzbienen haben häufig eine helle Zeichnung

auf den Mandibeln und im Gesicht

https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Bee_September_2007-8.jpg

Name

Pelzbiene Anthophora plumipes

               Systematik:

              Tierordnung:

              Klasse: Insekten (Insecta)

              Familie:

              Überfamilie:

              Gattung:

              Art:

 

Hautflügler

Insekten

Apoidea (Echte Bienen

Bienen und Grabwespen, lat . Apoidea Anthophora

Anthophoraund Amegilla
Anthophora plumipes (Pallas 1772)

Größe:

14mm

Lebensraum:

steilwandige Flußufer, Sand-, Kies- und Lehmgruben, Weinberge mit Trockenmauern oder Lößwänden, unverputzte Wände alter Häuser, Scheunen und Ställe.

Aussehen/Erscheinungsmerkmale

(Phänotype)

Mit 15 mm Länge und kompakter Körperform erinnern die stark behaarten Pelzbienen an Hummeln. Mit ihremm, erheblich schnellerem Flug lassen sie sich jedoch eindeutig bestimmen. Außer der Gemeinen Pelzbiene treten bei uns noch 12 weitere Arten auf.

 

Ausflugzeit:

März bis Juni

Nistplätze in der Natur:

steilwandige Flußufer, Sand-, Kies- und Lehmgruben, Weinberge mit Trockenmauern oder Lößwänden, unverputzte Wände alter Häuser, Scheunen und Ställe

Nisthilfe im Insektenhotel:

Gänge mit 8mm Durchmesser.

Ernährung:

Unspezialisiert: viele Pflanzenfamilien (polylektisch). Die Männchen lassen sich in Gärten und Parks vor allem an Blaukissen (Aubrieta deltoidea) beobachten.

Bedeutung für unser Ökosystem:

Bestäubung

Steckbrief von: Sadik


Weitere Bilder:

 

http://www.wildbienen.de/eb-aplum.htm

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Steckbrief: Sieben-Marienkäfer

Steckbrief: Der Siebenpunkt-Marienkäfer

 

 

Siebenpunkt-Marienkäfer (Coccinella septempunctata)

https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Coccinella.7-punctata.adult.jpg

https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Coccinella_septempunctata_-_front_(aka).jpg

 

Name:

Siebenpunkt-Marienkäfer

Systematik:

                        Tierordnung:

                        Klasse:  

                        Ordnung:

                        Familie:

                        Unterfamilie:

                        Gattung:

                        Art:

 

Marienkäfer(Coccinellidae)

Insekten (Insecta)

 Käfer (Coleoptera)

Marienkäfer (Coccinellidae)

Coccinellinae      

Coccinella

Siebenpunkt-Marienkäfer

Größe:

 5,2-8 mm

Lebensraum:

Offenes und bewaldetes Gelände

Aussehen/Erscheinungsmerkmale

(Phänotyp)

Rot,schwarz gepunktet ,7 Punkte

Nistplätze in der Natur:

Blattunterseiten oder Spalten

Nisthilfe im Insektenhotel:

Holzspänen und Kiefernzapfen

Ernährung:

Blattläuse,Blüttenpollen und Schildläusen

Bedeutung für unser Ökosystem:

biologische Schädlingsbekämpfung

Sonstige Informationen:

Können gut schwimmen

 

Steckbrief erstellt von: Lija

 

 

Weiterführender Infotext:

Siebenpunkt-Marienkäfer - Foto: Helge May

Als Glücksbringer erfreut sich der Siebenpunkt-Marienkäfer - mit wissenschaftlichem Namen Coccinella septempunctata - großer Beliebtheit. Die Zahl Sieben, in diesem Fall die Anzahl schwarzer Punkte auf den roten Flügeldecken des Käfers, galt schon seit je her als Glückszahl und mystische Zahl, vereint sie doch in sich die irdische Vier (vier Elemente) und die göttliche Dreizahl. Marienkäfer sollen Kinder beschützen und Kranke heilen. Sie galten etwa als geheiligte Tiere der Freya, der germanischen Göttin der Liebe und Fruchtbarkeit. Bereits eine etwa 20.000 Jahre alte Schnitzerei aus Mammutelfenbein zeigt einen Marienkäfer. Auch heute finden sich Marienkäfer-Motive in Hülle und Fülle im Handel als Lampenschirme, Kuschel-, Schoko-, Glastiere oder Schlüsselanhänger.

 

Fakt ist, dass beim Anblick der Käfer mit den wunderbaren roten Flügeldecken und den sieben Glückspunkten weder von Kindern noch Erwachsenen "Igitt"-Ausrufe zu hören sind. Glück für den Käfer! Und er hat noch mehr Glück: Vögel verschmähen das bitter schmeckende Tier und werden durch seine rote Warnfarbe abgeschreckt. Die Menschen stufen ihn als Nützling ein, da die Larven und die Käfer große Mengen an Blattläusen vertilgen. Für die Bauern im Mittelalter waren sie ein Geschenk der heiligen Maria; daher der Name. Langzeituntersuchungen zeigen, dass die Käfer im Getreidefeld auf jeden Fall gefördert werden sollen.

Der Siebenpunkt gehört zur großen Familie der Marienkäfer (Coccinellidae). Weltweit kennt man etwa 5.500 Arten vor allem in den Tropen und Subtropen. In Deutschland wurden bisher 80 Arten nachgewiesen. "Alle kennen ihn, und doch gibt es immer noch viele irrige Vorstellungen", so Prof. Dr. Holger Dathe, Leiter des Deutschen Entomologischen Instituts und Vorsitzender des Kuratoriums. "Weit verbreitet ist, dass die Zahl der Punkte etwas mit dem Alter des Käfers zu tun hätte. Die Zahl der Punkte ist aber sein ganzes, maximal einjähriges Leben lang gleich. Nur deren Größe nimmt von West nach Ost zu."

 

Ein aus Ostasien eingeführter Verwandter schreibt seit Jahren Schlagzeilen: Im Herbst versammelt sich der Asiatischen Marienkäfer (Harmonia axyridis) immer wieder an Häuserwänden in großer Zhaöl, um dort zu überwintern. Dabei kann auch unser Siebenpunkt kann in Massen auftreten. An einem fünf Kilometer langen Ostseestrand wurde ein Schwarm von mehr als 25 Millionen Käfern beobachtet. Zu viel Glück kann auch zur Last werden.

(Quelle: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten-und-spinnen/kaefer/04463.html)

 

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Steckbrief: Lehmwespe

Steckbrief: Die Große Lehmwespe

 

 

 

 

 

Name:

Große Lehmwespe (Delta unguiculatum)

Systematik:

              Klasse:

              Ordnung:

              Familie:

               Gattung:

              Art:

 

Insekten (Insecta)

Hautflügler

Falterwespen

Delta

Delta unguiculatum

Größe:

Ca. 20 mm

Lebensraum:

bestehende Hohlräume

Aussehen/Erscheinungsmerkmale

(Phänotyp)

schwarz-gelbe Zeichnung und einen Körperbau mit schmaler Wespentaille

Nistplätze in der Natur

Legeröhren

Nisthilfe im Insektenhotel:

Todholz und Pflanzenstängel

Ernährung:

Nektar und Pollen

Sonstige Informationen:

- 82 Arten in Mitteleuropa

 

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Steckbrief:Seidenbiene

Steckbrief: Die gemeine Seidenbiene

 

 

Gemeine Seidenbiene (Colletes daviesanus)

https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Colletes_daviesanus_2005.07.17_11.08.11.jpg

 

 

Name:

Gemeine Seidenbiene (Colletes daviesanus)

Systematik:

                        Tierordnung:

                        Klasse:

                        Ordnung:

                        Familie:

                        Unterfamilie:

                        Gattung:

                        Art:

 

Hautflügler

Insekten (Insecta)

Hautflügler (Hymenoptera)

Collecidae

 

Seidenbiene

gemeine Seidenbiene (Colletes daviesanus)

Größe:

 7 – 9 mm

Lebensraum:

Sand-, Kies und Lehmgruben, Sandsteinbrüche, Ruderalflächen, Steilwände & Sandsteingemäuer, Parks & Gärten

 

Verbreitung: Europa, nördlich bis nach Schweden und Finnland

Aussehen/Erscheinungsmerkmale

(Phänotyp)

Rotbraun-behaarter Kopf, schwarzer Hinterleib und trägt auf der Hinterseite jedes Segments eine dichte hellgraue filzige Binde, die sich fast über die gesamte hintere Hälfte der jeweiligen Segmente ausbreitet

Genauere Beschreibung – siehe unten

Ausflugszeit:

Juni - August

Nistplätze in der Natur:

In verdichteten Lehm- und Sandwänden

Nisthilfe im Insektenhotel:

Gänge mit 2 – 4 mm Durchmesser in Ton und Lehm

Ernährung:

Nektar und Pollen (spezialisiert auf Korbblütler (Asteracea))

Bedeutung für unser Ökosystem:

Trägt zur Bestäubung vor Zier- und Nutzpflanzen bei

Sonstige Informationen:

-21 Arten in ganz Deutschland

-Nester haben einen Durchmesser von ca. 2 - 5 mm

 

Steckbrief erstellt von: Saranya und Claudia

 

Weitere Bilder:

http://www.wildbienen.de/eb-cdavi.htm

 

 
Colletes daviesanus gräbt sich ihre Nester nicht unbedingt selbst, sie besiedelt auch Nistziegel.
Ihre cellophanartig schimmernden Nestverschlüsse liegen ca. 1,5 Zentimeter hinter der Mündung eines Nistgangs. Man erkennt sie erst, wenn man sie anleuchtet und senkrecht in die Niströhren blickt.

Weitere Informationen:

 

mittelgroße Biene mit braun bepelztem gewölbtem Thorax und hellen Haarbinden an den Tergit-Endrändern, von sehr ähnlichen Seidenbienen (Colletes fodiens, C. similis) im Feld allenfalls durch das eher schüttere, daher glänzende Thorax-Zentrum zu unterscheiden. W.: 8–10 mm; Kopf weißgrau behaart; auch Thorax seitlich weißgrau, ansonsten gelbbraun behaart, Buckel (Scutum bzw. Mesonotum) mittig weniger behaart, glänzend und fast punktlos; Abdomen wespenartig zugespitzt, Tergite jeweils mit weißlicher Endbinde, 1. Tergit lang behaart, fein punktiert & mit mittig unterbrochener Endbinde; 6. Sternit längsgekielt. M.: 7–10 mm; ähnlich W., aber schlanker & dichter behhaart & mit stumpfem Hinterleib: Gesicht & Clypeus bürstenartig dicht behaart, Thorax & Tergite locker behaart, 6. Sternit seitlich eingedrückt und mit 2 seitlichen Höckern und nach hinten ausgerichteten "Haarpinseln".

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Kleiner Fuchs

Der kleine Fuchs ist vermutlich der Schmetterling, der in Europa am häufigsten vorkommt. Er lebt in sehr unterschiedlichen Lebensräumen vom Tiefland bis hoch in die Berge. Seine bevorzugten Futterplätze sind jedoch Feld- und Straßenränder, an denen Blumen wachsen, sowie Ödplätze, Parks und Gärten.

Die Flügelspannweite des kleinen Fuchs beträgt zwischen 40-50 mm. In Mittel- und Hochgebirgslagen sind die Falter häufig größer und haben eine hellere Färbung. Im nördlichen Europa sind sie eher kleiner und dunkler.

Der Kleine Fuchs hat eine orangebraune Grundfärbung mit zahlreichen schwarzen und gelben Flecken. Seine Vorderflügel sind orangebraun. Der Flügelsaum ist gezahnt und mit einer Reihe an blauen Flecken versehen. An der Vorderseite der Flügel entspringen drei eckige, schwarze Flecken, zwischen denen hellgelbe Bereiche liegen. In der Flügelspitze ist sogar ein weißer Bereich zu sehen. In der Flügelmitte sind drei, isolierte, schwarze Flecken verstreut. Die Unterseite ist verschieden gefärbt. Die Reihe an Randflecken ist hier in schwarz vorhanden. Auch sind die eckigen, schwarzen flecken der Vorderseite andeutungsweise zu erkennen. Ein großer Abschnitt des Flügels ist hellbraun. Die Hinterflügel des Kleinen Fuchses sind orangebraun gefärbt. Direkt am Rand verläuft eine Reihe blauer Flecken. In Körpernähe ist ein schwarzer Fleck auf den Flügeln zu sehen. Die Behaarung der Flügel ist relativ stark. Die Unterseite ist dunkel marmoriert, doch kann man die Randflecken in schwarz erkennen. Der Körper des Schmetterlings ist dunkel und stark behaart.

In den meisten Lebensräumen wachsen pro Jahr zwei Generationen heran. Die Flugzeit der ersten Brut ist der Frühsommer. Diese Schmetterlinge produzieren sogleich die zweite Generation, die im Spätsommer bzw. Frühherbst auftaucht und sich zunächst über mehrere Wochen einen Futtervorrat anfrisst, bevor sie sich zur Winterruhe begibt. Das Überwintern erfolgt an einem geschützten Ort, häufig Schuppen oder ungeheizte Gebäudeteile.

Die Weibchen legen ihre grünen Eier in großen Gelegen von 50 bis 200 Stück an die Blattunterseiten, sonnenbeschienener Futterpflanzen ab. Die jungen Raupen fressen bis zur letzten Häutung in selbst gesponnenen Gespinsten, während erwachsene Raupen meist einzeln oder in kleinen Gruppen anzutreffen sind. Die Raupen des Kleinen Fuchs verpuppen sich nach einer Fresszeit von etwa einem Monat in einer braunen oder hellgrünen Stürzpuppe, die mehrere Dornen und golden-metallische Flecken aufweist. Die Raupen ernähren sich vorwiegend von den Blättern der Brennnessel.

 

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Steckbrief: Goldwespe

Sand-Goldwespe (Hedychrum nobile)

 Hedychrum nobile.jpg

Von de:Benutzer:Wofl - Own work by de:Benutzer:Wofl from de:Bild:Hedychrum_nobile.jpg, CC BY-SA 3.0, Link

Chrysura refulgens

Chrysis April 2008-1.jpg
Von Alvesgaspar - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

Name:

Goldwespe (Crysididae)

Systematik:

                        Tierordnung:

                        Klasse:

                        Unterordnung:

                        Familie:

                        Überfamilie:

                        Gattung:

                        Art:

 

 

Hautflügler

Insekten (Insecta)

Taillienwespen

Chrysididae

Bienen und Grabwespen, (lat. Apoidea)

Chrysis

Goldwespe

Größe:

4 - 15mm

Verbreitung:

Nordafrika, Eurasien; ganz Deutschland

Lebensraum:

Habitate der Wirtsarten

Aussehen/Erscheinungsmerkmale

(Phänotyp)

Die Vertreter der Familie der Goldwespen präsentieren sich, wie ihr Name schon verrät, in einem metallischen Glanz. Von blau-grün mit violettem Hinterteil bis hin zu feuerroten und goldenen Schattierungen reicht das Farbspektrum der verschiedenen Erscheinungsformen. Ihr Kopf und Thorax sind leuchtend grünblau und weisen oft einen goldenen, metallischen Schimmer auf. Ihr Abdomen ist kupferrot bis rot metallisch-glänzend, die Unterseite ist aber metallisch grün oder blau. Am Hinterrand des Tergits des letzten Hinterleibssegmentes sind vier Zähnchen zu erkennen.

Ausflugszeit:

April bis September

Nistplätze in der Natur:

Die Weibchen suchen sich bereits gefüllte Legeröhren, öffnen sie, hinterlassen ihre Eier und verschließen sie wieder

Nisthilfe im Insektenhotel:

Gänge von Wirtsinsekten

Ernährung:

Nektar; Larve: erst karnivor (Wirtseier oder -larven), dann karnivor oder vegetarisch

Bedeutung für unser Ökosystem:

Bestäubung von Pflanzen

Sonstige Informationen:

In Mitteleuropa kommen etwa 100 verschiedene Arten vor

Steckbrief erstellt von: Dean

 

Weitere Informationen:

Artname:

Chrysis ignita (Linnaeus, 1791)

Synonym:

deutsch: "Feuer-Goldwespe", "Gemeine Goldwespe"

Taxonomie:

Ordnung: Hymenoptera ('Hautflügler') > Apocrita (Taillenwespen) > Familie: Chrysididae (Goldwespen)

Merkmale:

6–13 mm (sehr variabel); Kopf und Thorax metallisch grünblau schimmernd; Abdomen rot bis kupferrot metallisch glänzend, letzter Tergit sehr fein punktiert und mit vier Zähnchen am Endrand. Die variable Größe resultiert aus den unterschiedlichen Größen der Wirte, möglich sind aber auch mehrere unterschiedlich große und schwer identifizierbare Chrysis-Arten.

Verbreitung:

Nordafrika, Eurasien; ganz Deutschland.

Lebensraum:

Habitate der Wirtsarten

Fortpflanzung:

Parasitoid; Überwinterung je nach Wirt als Puppe oder Imago.

Wirte:

Solitäre Faltenwespen (Ancistrocerus spec.), angeblich auch Mauerbienen (Osmia spec.) & Pelzbienen (Anthophora spec.).

Nahrung:

Imago: Nektar; Larve: erst karnivor (Wirtseier oder -larven), dann karnivor oder vegetarisch.

Flugzeit:

1 Generation (univoltin), bei Ancistrocerus auch 2 (bivoltin): Mai–September.

Status:

an Nisthilfen häufig, insgesamt häufigste Goldwespe, Artstatus aber ungeklärt.

 

 

 

 

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Steckbrief: Gefleckter Taghaft

Micromus variegatus

Micromus variegatus01.jpg
Von ©entomart
In case of publication or commercial use, Entomart wishes then to be warned (http://www.entomart.be/contact.html), but this without obligation. Thank you., Attribution, Link

 

Name:

Gefleckte Taghaft

Systematik:

                        Klasse:

                        Ordnung:

                        Familie:

                        Art:

 

Insekten (Insecta)

Netzflügler - Neuroptera

Taghaft - Hemerobiidae

Micromus - Gefleckte Taghaft

Größe:

♂ etwa 8-11mm / ♀ etwa 8-11mm

Lebensraum:

Natur: Ritzen und Spalten, Gebüsch, Krautschicht

Aussehen/Erscheinungsmerkmale

(Phänotyp)

Körper und Flügel bräunlich, Flügel mit dunkleren Flecken und bewimpertem Rand, Rs der Vorderflügel mit 3 Ästen; Fühler fadenförmig, Beine gelblich, Augen rot-gold

Ausflugzeit:

Vom Mai bis zum September

Nistplätze in der Natur:

Ritzen und Spalten in Bäumen

Nisthilfe im Insektenhotel:

Kammern mit Natürlichen Füllmaterialien

Ernährung:

Imago: Überwiegend Blattläuse   Larven: Überwiegend Blattläuse

Sonstige Informationen:

Die Flügel sind schmal, transparat und auffällig gefleckt.

Steckbrief erstellt von: Sefer

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Steckbrief: Die Florfliege

Chrysoperla.carnea.jpg
Von James Lindsey at Ecology of Commanster, CC BY-SA 3.0, Link

ChrysoperlaCarnea1.jpg
Von Christian Fischer, CC BY-SA 3.0, Link

Gemeine Florfliege (Chrysoperla carnea) Gemeine Florfliege (Chrysoperla carnea)

Name:

Florfliegen (lat. Chrysopidae)

Systematik:

                        Klasse:

                        Ordnung:

                        Familie:

                        Unterfamilie:

 

Insekten (Insecta)

Netzflügler

Florfliegen

Netzflügler

Größe:

Flügelspannweite 6-30 mm

Lebensraum:

Holzspäne und Kiefernzapfen

Aussehen/Erscheinungsmerkmale

(Phänotyp)

trägt eine grüne Färbung, die sich zum Winter hin dem braunen Herbstlaub anpasst

Nistplätze in der Natur

in der Nähe von Blattlauskolonien

Ernährung:

Honigtau der Blattläuse, sowie von Nektar und Pollen

Sonstige Informationen:

dämmerungs- und nachtaktiv

Steckbrief erstellt von: Claudia und Saranya

Steckbrief: Die Mittelmeer-Florfliege 

Mittelmeerflorfliege (Chrysoperla mediterranea)

Chrysoperla mediterranea 0125.JPG
Von tato grasso - Eigenes Werk, CC BY 3.0, Link

 

Name:

Mittelmeer-Florfliege

Systematik:

                        Klasse:  

                        Ordnung:

                        Familie:

                        Unterfamilie:

                        Gattung:

                        Art:

 

Insekten (Insecta)

Netzflügler (Neuroptera)

Florfliegen (Chrysopidae)

Chrysopinae

 Chrysoperla

Chrysoperla mediterranea

Größe:

3 cm

Lebensraum:

Nähe von Kiefern

Aussehen/Erscheinungsmerkmale

(Phänotyp)

 

Aussehen ähnelt stark der Gemeinen Florfliege

Die Flügel sind jedoch schmaler und die grüne Färbung, die im Winter nicht ins Bräunliche wechselt, tritt etwas kräftiger in Erscheinung

Nistplätze in der Natur:

in der Nähe von Blattlauskolonien

Nisthilfe im Insektenhotel:

Holzspänen oder anderer Füllmaterial

Ernährung:

die Larven: Von den Schädlingen

Bedeutung für unser Ökosystem:

Schädlingsbekämpfer im Garten

 

 Von: Lija 

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Steckbrief: Der Admiral

VanessaAtalanta Closeup.jpg
Von Christian Fischer, CC BY-SA 4.0, Link

Vanessa atlanta toad.jpg
Von Michael Apel - photo taken by Michael Apel, CC BY 2.5, Link

 

Name

Der Admiral (Vanessa atalanta)

Systematik:

                       

                        Klasse:

                        Ordnung:

                        Familie:

                        Unterfamilie:

                        Gattung:

                        Art:

 

 

Insekten (Insecta)

Schmetterlinge

Edelfalter

Fleckenfalter

Vanessa

Admiral

Größe:

 5-6 cm Flügelspannweite

Lebensraum:

 in Nordamerika, Neuseeland, Haiti und in Teilen Afrikas und Asiens

Aussehen/Erscheinungsmerkmale

(Phänotyp)

dunkelbraune Grundfarbe, mittig rote Binde, Außenseiten schwarz mit weißen Flecken

Nistplätze in der Natur:

Wald, Wiese

Ernährung:

Blütennektar

Bedeutung für unser Ökosystem:

Bestäuben violette Blüten

Sonstige Informationen:

Tagaktiv

Einzelgänger

nicht vom Aussterben bedroht

natürliche Feinde: Vögel

Paarungszeit: Mai-Juni

Steckbrief erstellt von: Saranya und Claudia                                                                              

Weitere Informationen:

Informationstext aus (https://www.welt-der-schmetterlinge.de/schmetterling-admiral-vanessa_atalanta.html)

Der Admiral gehört zu den schönsten europäischen Schmetterlingen. Er ist eine häufig vorkommende, wandernde Art, deren Fortpflanzungsgebiet in der Mittelmeergegend liegt. Jedes Jahr wandern die Falter nach Norden in die mittleren und nördlichen Teile Europas. Der Admiral lebt in unterschiedlichen Lebensräumen. Er scheint jedoch vor allem die bewaldeten ländlichen Gegenden, Obstbaumanlagen, Parks und Gärten zu lieben. Die südeuropäischen Populationen fliegen heute nicht mehr nach Mitteleuropa, sondern innerhalb des Mittelmeerraumes nach Norden und vor allem in die Gebirge. Mitteleuropäische Populationen fliegen im Norden bis Südskandinavien und im Herbst wieder in ihre Überwinterungsgebiete zurück.

Die Flügelspannweite des Admiral beträgt 50-60 mm. Seine feurige Färbung auf schwarzem Untergrund erinnert an tropische Arten. Die Flügelunterseite schimmert metallisch. Auf den braunen Vorderflügeloberseiten verläuft etwa in der Mitte eine breite rote Binde. Die Weibchen haben in dieser fast immer einen kleinen weißen Fleck. Die Spitzen der Vorderflügel sind schwarz gefärbt und tragen mehrere große und kleine, weiße Flecken. Die Hinterflügel sind ebenfalls dunkelbraun gefärbt und tragen eine breite rote Binde am Flügelaußenrand. In dieser verläuft in der Mitte eine schwarze Punktreihe. Am äußersten Rand aller vier Flügel verläuft eine sehr dünne, weiße Linie, die kurz durch schwarze Punkte unterbrochen wird.

Jedes Jahr wachsen abhängig vom Lebensraum zwei oder drei Generationen heran. Die wandernden Schmetterlinge bringen gewöhnlich, nachdem sie an ihrem Zielort angekommen sind, weitere Nachkommen hervor, die allerdings in Gegenden wie den Britischen Inseln den Winter oftmals nicht überleben.

Den Admiral kann man von Mai bis Oktober fliegen sehen. Er fliegt schnell und kräftig und fühlt sich zu vielen verschiedenen Blütenarten hingezogen.

Raupen des Admirals fressen Blätter der Brennnessel. Sie werden etwa 40 Millimeter lang. In ihrer Färbung sind sie je nach Verbreitungsgebiet variabel, grundsätzlich aber gelblich grau oder braun bis schwarz gefärbt und haben an den Seiten eine Fleckreihe aus unterschiedlich großen, cremefarbenen Flecken. Diese sind besonders bei dunklen Raupen deutlich. Manchmal fehlen diese Flecken aber völlig.

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