Steckbriefe Insektenhotel

Steckbriefe Insektenhotel (5)

Steckbrief: Goldwespe

Sand-Goldwespe (Hedychrum nobile)

 Hedychrum nobile.jpg

Von de:Benutzer:Wofl - Own work by de:Benutzer:Wofl from de:Bild:Hedychrum_nobile.jpg, CC BY-SA 3.0, Link

Chrysura refulgens

Chrysis April 2008-1.jpg
Von Alvesgaspar - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

Name:

Goldwespe (Crysididae)

Systematik:

                        Tierordnung:

                        Klasse:

                        Unterordnung:

                        Familie:

                        Überfamilie:

                        Gattung:

                        Art:

 

 

Hautflügler

Insekten (Insecta)

Taillienwespen

Chrysididae

Bienen und Grabwespen, (lat. Apoidea)

Chrysis

Goldwespe

Größe:

4 - 15mm

Verbreitung:

Nordafrika, Eurasien; ganz Deutschland

Lebensraum:

Habitate der Wirtsarten

Aussehen/Erscheinungsmerkmale

(Phänotyp)

Die Vertreter der Familie der Goldwespen präsentieren sich, wie ihr Name schon verrät, in einem metallischen Glanz. Von blau-grün mit violettem Hinterteil bis hin zu feuerroten und goldenen Schattierungen reicht das Farbspektrum der verschiedenen Erscheinungsformen. Ihr Kopf und Thorax sind leuchtend grünblau und weisen oft einen goldenen, metallischen Schimmer auf. Ihr Abdomen ist kupferrot bis rot metallisch-glänzend, die Unterseite ist aber metallisch grün oder blau. Am Hinterrand des Tergits des letzten Hinterleibssegmentes sind vier Zähnchen zu erkennen.

Ausflugszeit:

April bis September

Nistplätze in der Natur:

Die Weibchen suchen sich bereits gefüllte Legeröhren, öffnen sie, hinterlassen ihre Eier und verschließen sie wieder

Nisthilfe im Insektenhotel:

Gänge von Wirtsinsekten

Ernährung:

Nektar; Larve: erst karnivor (Wirtseier oder -larven), dann karnivor oder vegetarisch

Bedeutung für unser Ökosystem:

Bestäubung von Pflanzen

Sonstige Informationen:

In Mitteleuropa kommen etwa 100 verschiedene Arten vor

Steckbrief erstellt von: Dean

 

Weitere Informationen:

Artname:

Chrysis ignita (Linnaeus, 1791)

Synonym:

deutsch: "Feuer-Goldwespe", "Gemeine Goldwespe"

Taxonomie:

Ordnung: Hymenoptera ('Hautflügler') > Apocrita (Taillenwespen) > Familie: Chrysididae (Goldwespen)

Merkmale:

6–13 mm (sehr variabel); Kopf und Thorax metallisch grünblau schimmernd; Abdomen rot bis kupferrot metallisch glänzend, letzter Tergit sehr fein punktiert und mit vier Zähnchen am Endrand. Die variable Größe resultiert aus den unterschiedlichen Größen der Wirte, möglich sind aber auch mehrere unterschiedlich große und schwer identifizierbare Chrysis-Arten.

Verbreitung:

Nordafrika, Eurasien; ganz Deutschland.

Lebensraum:

Habitate der Wirtsarten

Fortpflanzung:

Parasitoid; Überwinterung je nach Wirt als Puppe oder Imago.

Wirte:

Solitäre Faltenwespen (Ancistrocerus spec.), angeblich auch Mauerbienen (Osmia spec.) & Pelzbienen (Anthophora spec.).

Nahrung:

Imago: Nektar; Larve: erst karnivor (Wirtseier oder -larven), dann karnivor oder vegetarisch.

Flugzeit:

1 Generation (univoltin), bei Ancistrocerus auch 2 (bivoltin): Mai–September.

Status:

an Nisthilfen häufig, insgesamt häufigste Goldwespe, Artstatus aber ungeklärt.

 

 

 

 

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Steckbrief: Gefleckter Taghaft

Micromus variegatus

Micromus variegatus01.jpg
Von ©entomart
In case of publication or commercial use, Entomart wishes then to be warned (http://www.entomart.be/contact.html), but this without obligation. Thank you., Attribution, Link

 

Name:

Gefleckte Taghaft

Systematik:

                        Klasse:

                        Ordnung:

                        Familie:

                        Art:

 

Insekten (Insecta)

Netzflügler - Neuroptera

Taghaft - Hemerobiidae

Micromus - Gefleckte Taghaft

Größe:

♂ etwa 8-11mm / ♀ etwa 8-11mm

Lebensraum:

Natur: Ritzen und Spalten, Gebüsch, Krautschicht

Aussehen/Erscheinungsmerkmale

(Phänotyp)

Körper und Flügel bräunlich, Flügel mit dunkleren Flecken und bewimpertem Rand, Rs der Vorderflügel mit 3 Ästen; Fühler fadenförmig, Beine gelblich, Augen rot-gold

Ausflugzeit:

Vom Mai bis zum September

Nistplätze in der Natur:

Ritzen und Spalten in Bäumen

Nisthilfe im Insektenhotel:

Kammern mit Natürlichen Füllmaterialien

Ernährung:

Imago: Überwiegend Blattläuse   Larven: Überwiegend Blattläuse

Sonstige Informationen:

Die Flügel sind schmal, transparat und auffällig gefleckt.

Steckbrief erstellt von: Sefer

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Steckbrief: Die Florfliege

Chrysoperla.carnea.jpg
Von James Lindsey at Ecology of Commanster, CC BY-SA 3.0, Link

ChrysoperlaCarnea1.jpg
Von Christian Fischer, CC BY-SA 3.0, Link

Gemeine Florfliege (Chrysoperla carnea) Gemeine Florfliege (Chrysoperla carnea)

Name:

Florfliegen (lat. Chrysopidae)

Systematik:

                        Klasse:

                        Ordnung:

                        Familie:

                        Unterfamilie:

 

Insekten (Insecta)

Netzflügler

Florfliegen

Netzflügler

Größe:

Flügelspannweite 6-30 mm

Lebensraum:

Holzspäne und Kiefernzapfen

Aussehen/Erscheinungsmerkmale

(Phänotyp)

trägt eine grüne Färbung, die sich zum Winter hin dem braunen Herbstlaub anpasst

Nistplätze in der Natur

in der Nähe von Blattlauskolonien

Ernährung:

Honigtau der Blattläuse, sowie von Nektar und Pollen

Sonstige Informationen:

dämmerungs- und nachtaktiv

Steckbrief erstellt von: Claudia und Saranya

Steckbrief: Die Mittelmeer-Florfliege 

Mittelmeerflorfliege (Chrysoperla mediterranea)

Chrysoperla mediterranea 0125.JPG
Von tato grasso - Eigenes Werk, CC BY 3.0, Link

 

Name:

Mittelmeer-Florfliege

Systematik:

                        Klasse:  

                        Ordnung:

                        Familie:

                        Unterfamilie:

                        Gattung:

                        Art:

 

Insekten (Insecta)

Netzflügler (Neuroptera)

Florfliegen (Chrysopidae)

Chrysopinae

 Chrysoperla

Chrysoperla mediterranea

Größe:

3 cm

Lebensraum:

Nähe von Kiefern

Aussehen/Erscheinungsmerkmale

(Phänotyp)

 

Aussehen ähnelt stark der Gemeinen Florfliege

Die Flügel sind jedoch schmaler und die grüne Färbung, die im Winter nicht ins Bräunliche wechselt, tritt etwas kräftiger in Erscheinung

Nistplätze in der Natur:

in der Nähe von Blattlauskolonien

Nisthilfe im Insektenhotel:

Holzspänen oder anderer Füllmaterial

Ernährung:

die Larven: Von den Schädlingen

Bedeutung für unser Ökosystem:

Schädlingsbekämpfer im Garten

 

 Von: Lija 

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Steckbrief: Der Admiral

VanessaAtalanta Closeup.jpg
Von Christian Fischer, CC BY-SA 4.0, Link

Vanessa atlanta toad.jpg
Von Michael Apel - photo taken by Michael Apel, CC BY 2.5, Link

 

Name

Der Admiral (Vanessa atalanta)

Systematik:

                       

                        Klasse:

                        Ordnung:

                        Familie:

                        Unterfamilie:

                        Gattung:

                        Art:

 

 

Insekten (Insecta)

Schmetterlinge

Edelfalter

Fleckenfalter

Vanessa

Admiral

Größe:

 5-6 cm Flügelspannweite

Lebensraum:

 in Nordamerika, Neuseeland, Haiti und in Teilen Afrikas und Asiens

Aussehen/Erscheinungsmerkmale

(Phänotyp)

dunkelbraune Grundfarbe, mittig rote Binde, Außenseiten schwarz mit weißen Flecken

Nistplätze in der Natur:

Wald, Wiese

Ernährung:

Blütennektar

Bedeutung für unser Ökosystem:

Bestäuben violette Blüten

Sonstige Informationen:

Tagaktiv

Einzelgänger

nicht vom Aussterben bedroht

natürliche Feinde: Vögel

Paarungszeit: Mai-Juni

Steckbrief erstellt von: Saranya und Claudia                                                                              

Weitere Informationen:

Informationstext aus (https://www.welt-der-schmetterlinge.de/schmetterling-admiral-vanessa_atalanta.html)

Der Admiral gehört zu den schönsten europäischen Schmetterlingen. Er ist eine häufig vorkommende, wandernde Art, deren Fortpflanzungsgebiet in der Mittelmeergegend liegt. Jedes Jahr wandern die Falter nach Norden in die mittleren und nördlichen Teile Europas. Der Admiral lebt in unterschiedlichen Lebensräumen. Er scheint jedoch vor allem die bewaldeten ländlichen Gegenden, Obstbaumanlagen, Parks und Gärten zu lieben. Die südeuropäischen Populationen fliegen heute nicht mehr nach Mitteleuropa, sondern innerhalb des Mittelmeerraumes nach Norden und vor allem in die Gebirge. Mitteleuropäische Populationen fliegen im Norden bis Südskandinavien und im Herbst wieder in ihre Überwinterungsgebiete zurück.

Die Flügelspannweite des Admiral beträgt 50-60 mm. Seine feurige Färbung auf schwarzem Untergrund erinnert an tropische Arten. Die Flügelunterseite schimmert metallisch. Auf den braunen Vorderflügeloberseiten verläuft etwa in der Mitte eine breite rote Binde. Die Weibchen haben in dieser fast immer einen kleinen weißen Fleck. Die Spitzen der Vorderflügel sind schwarz gefärbt und tragen mehrere große und kleine, weiße Flecken. Die Hinterflügel sind ebenfalls dunkelbraun gefärbt und tragen eine breite rote Binde am Flügelaußenrand. In dieser verläuft in der Mitte eine schwarze Punktreihe. Am äußersten Rand aller vier Flügel verläuft eine sehr dünne, weiße Linie, die kurz durch schwarze Punkte unterbrochen wird.

Jedes Jahr wachsen abhängig vom Lebensraum zwei oder drei Generationen heran. Die wandernden Schmetterlinge bringen gewöhnlich, nachdem sie an ihrem Zielort angekommen sind, weitere Nachkommen hervor, die allerdings in Gegenden wie den Britischen Inseln den Winter oftmals nicht überleben.

Den Admiral kann man von Mai bis Oktober fliegen sehen. Er fliegt schnell und kräftig und fühlt sich zu vielen verschiedenen Blütenarten hingezogen.

Raupen des Admirals fressen Blätter der Brennnessel. Sie werden etwa 40 Millimeter lang. In ihrer Färbung sind sie je nach Verbreitungsgebiet variabel, grundsätzlich aber gelblich grau oder braun bis schwarz gefärbt und haben an den Seiten eine Fleckreihe aus unterschiedlich großen, cremefarbenen Flecken. Diese sind besonders bei dunklen Raupen deutlich. Manchmal fehlen diese Flecken aber völlig.

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22-Punkt -Marienkäfer

Psyllobora.vigintiduopunctata.6920.jpg
CC BY-SA 3.0, Link

Psyllobora.vigintiduopunctata.6921.larva.jpg
CC BY-SA 3.0, Link

 

Name:

22-Punkt-Marienkäfer Psyllobora vigintiduopunctata

Systematik:  

                        Ordnung:

                        Familie:

                        Unterfamilie: 

                        Gattung:

                        Art:

 

Käfer (Coleoptera)

Marienkäfer (Coccinellidae)

Coccinellinae

Psyllobora

Zweiundzwanzigpunkt-Marienkäfer Psyllobora vigintiduopunctata

Größe:

Ca. 4,5 Millimeter

Lebensraum:

Wiesen, Waldrändern, Gärten

Europa, Nordafrika und Asien (häufig findet man sie auf Eichen)

Aussehen/Erscheinungsmerkmale

(Phänotyp)

Deckflügel sind kräftig gelb gefärbt, 22 Punkte

Ausflugzeit:

April bis September

Nistplätze in der Natur:

auf Blättern, die von Mehltau befallen sind

Nisthilfe im Insektenhotel:

trockenen, geschützten Plätzen

Ernährung:

Pilze, Pflanzenteile

Bedeutung für unser Ökosystem:

bei Gärtnern als Nützlinge

 Von: Lija     

 

Thea.vigintiduopunctata.7231.jpg
Von Quellenangabe und Beleg an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erbeten. - Selbst fotografiert, CC BY-SA 3.0, Link

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