Schulleiterblog

Sehr positive Resonanz

Die letzten Wochen vor den Osterferien haben an unser aller Nerven heftig gezerrt. Zum einen ist es die momentane Raumsituation, die immer wieder zu kleineren und größeren Verwerfungen führt. Zum andern sind es die zum Teil sehr heftigen Auseinandersetzungen mit der örtlichen Politik um die Errichtung des Bildungs-und Kulturparks Nette. Leider kann in beiden Bereichen auch nach den Osterferien noch keine Entwarnung gegeben werden. Einerseits werden die Verzögerungen bei den Baumaßnahmen dazu führen, dass wir weder das PZ noch unser Hauptgebäude vor den Sommerferien werden beziehen können, andererseits wird das Ringen um einen sachlich sinnvollen Kompromiss in Bezug auf die Gestaltung unserer Schulgeländes noch einiges an Nerven erfordern.

Leider vergisst man über solche Probleme die Erfolge der letzten Zeit gebührend zu beachten. Hier ist einerseits die Auszeichnung unserer Schule durch die Schulministerin des Landes zu feiern. Es ist eine große Ehre für unsere Schule, den Titel „Referenzgymnasium" führen zu dürfen. Mit dieser Auszeichnung wird der Vorbildcharakter unserer Schule im Bereich der individuellen Förderung unserer Schülerinnen und Schüler in besonderer Weise betont. In den Kreis der „Zukunftsschulen NRW" aufgenommen zu sein, bedeutet für uns allerdings nicht nur Ehre, sondern in besonderem Maße auch Aufforderung zu weiteren Anstrengungen in diesem Bereich.

Ein zweiter großer Erfolg hat sich vor den Osterferien weitgehend unbemerkt von der Schulgemeinde im Zusammenhang des Anmeldeverfahrens dargestellt. Dabei bietet nicht nur die große Zahl der Anmeldungen für unseren neuen fünften Klassen Grund zur Freude, wobei mit 114 neuen Schülerinnen und Schülern die Obergrenze unserer Aufnahmekapazität erreicht ist. Vielmehr bot die neue Form des Anmeldeverfahrens, bei der erstmalig die Eltern ihre Kinder persönlich auch an den Gymnasien anmelden konnten, die Möglichkeit, im Aufnahmegespräch die Gründe für die Entscheidung der Erziehungsberechtigten kennen zu lernen. Und hier zeigte sich, dass der Ruf unserer Schule hervorragend ist. Erstmalig haben wir in diesem Jahr auch größere Schülergruppen von Grundschulen außerhalb unseres eigentlichen Kernbereichs aufnehmen können. Auch hier betonten die Eltern, dass es ihnen darum gehe, ihre Kinder an unserer Schule anzumelden, weil wir nicht nur den Ruf einer hervorragend Förderung sowohl von Schülerinnen und Schülern mit Leistungsdefiziten als auch mit besonderen Begabungen haben, sondern weil wir als Ganztagsgymnasium die Möglichkeit bieten, den gestiegenen Stress, der durch die Verkürzung der Gymnasialzeit hervorgerufen wird, abzumildern.

Diese positive Resonanz auf unsere Bemühungen und auf unser tägliches Schaffen lassen bei mir den Ärger um den Stress der letzten Wochen auf ein erträgliches Maß zusammenschmelzen und anderen möge es genauso gehen.

Detlef von Elsenau

im April 2014

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