Abitur

Abitur (20)

Abiturrede 2018

Spuren hinterlassen

Sie können sich sicher sein, dass einige von Ihnen sogar tiefe Spuren hinterlassen haben und das nicht nur in den Gesichtern und den Seelen ihrer Eltern und einiger Lehrerinnen und Lehrer hinterlassen haben.

Wie es in dem Lied von „Alle Farben“ so schön heißt:

„Bad ideas make the best memories“

erinnern wir uns natürlich an diejenigen von Ihnen besonders, die „schlechte“ Ideen hatten. Auch werden Sie sich in ihrer eigenen Erinnerung an Ihre Schulzeit genau daran erinnern, welchen Mist der eine oder andere im Laufe seiner Schulzeit gemacht hat und sich im Nachhinein gerne daran machen, die Geschichten ein wenig ausschmücken und letztlich herzhaft darüber lachen.

Aber das sind ja nicht unbedingt die Spuren, von denen wir träumen, dass wir sie hinterlassen. Letztlich wollen wir, dass sich die Menschen positiv an uns erinnern, dass wir im wörtlichen Sinne Eindruck gemacht haben, Teil eines Ganzen geworden sind. Wir wollen etwas verändern und wollen, dass diese Veränderung was mit uns zu tun hat, wollen dass der Erfolg den eigenen Namen trägt.

Um Spuren hinterlassen zu können, müssen wir allerdings zulassen, dass andere Menschen Spuren in uns hinterlassen. In diesem Sinne wollen natürlich auch wir – Ihre Lehrerinnen und Lehrer, dass unsere Schule Suren bei Ihnen hinterlassen hat.

Es wird so viel geschimpft auf Schule. Die Gehirnforschung (allen voran die Herren Spitzer und Hüter) behauptet, dass wir in der Schule alles falsch machen, was man falsch machen kann. Sie bemängeln besonders an Schule: Falsche Lebenszeit, falsche Tageszeit, Spaßfreiheit des Lernens.

In den 60er Jahren forderte der US-amerikanische Philosoph und Theologe Ivan Illich, Schulen grundsätzlich abzuschaffen. Schule sei überflüssig, ja sogar schädlich. Vielmehr müsse es überall in den Ländern dieser Welt Infobörsen geben, die für alle jederzeit zugänglich seien und so könnten sich dann alle Menschen selbst bilden, zur richten Lebens- und Tageszeit und wann immer Sie gerade Spaß daran haben.

Heute gibt es diese Börse: das Internet. Aber ist Schule deswegen schon überflüssig geworden?

Nein das Internet bietet Informationen, unüberschaubar viele Informationen, aber weder Orientierungswissen noch Kontextwissen und schon gar keine Bildung.

Eine Information an sich ist wertlos. Sie erfährt ihre Bedeutung erst in dem Moment, in dem ich sie interpretiere, in einem Zusammenhang verorte, letztlich bewerte und ihr also eine Bedeutung beimesse. Die Entwicklung der Fähigkeit zur Interpretation und Bewertung von Informationen ist eine der notwendigen Voraussetzungen zur Entwicklung einer eigenen Persönlichkeit. Allerdings setzt der Erwerb dieser Fähigkeit paradoxer Weise voraus, dass ich schon über so etwas wie eine eigene Persönlichkeit verfüge.

Diesen Widerspruch kann aus meiner Sicht die Schule auflösen und es ist damit eine ihrer wichtigsten Aufgaben. In diesem Sinne ist die Schule eine der wichtigsten Erfindungen der Menschheit.

Denn es gibt einen Königsweg der Entwicklung einer eigenen Persönlichkeit, und dieser Königsweg heißt Erfahrung. Erfahrungen sind immer das Ergebnis des eigenen Handelns und sie sind häufig das Ergebnis des Scheiterns an einer Aufgabe.

Dass uns diese Prozesse des Scheiterns nicht zerstören, sondern in unserer Entwicklung nach vorne bringen, setzt voraus, dass wir sie in einem Raum machen können, indem uns Menschen begleiten - Menschen, die diese Erfahrungen bereits gemacht haben, die die Konsequenzen kennen und für uns abmildern. Das gilt in erster Linie für die eigene Familie aber im Besonderen auch für die Schule.

Es ist für uns unverzichtbar wichtig, dass wir in unserem Leben immer wieder auf Menschen treffen, die uns Erfahrungswelten eröffnen, die über den Rahmen dessen herausgehen, was wir in unserer Kindheit erlebt haben.

Unsere Schule hat Sie mit Menschen unter Ihren Lehrern und unter Ihren Mitschülern zusammengebracht, für die es sich gelohnt hat, sie kennenzulernen, mit ihnen zusammen gewesen zu sein, sich mit ihnen auseinandergesetzt zu haben. Menschen, die Sie beeindruckt haben, in deren Nähe Sie sich wohlgefühlt haben.

Und auch in Zukunft werden Sie immer wieder auf Menschen stoßen, die Ihren Lebensweg kreuzen und dadurch, dass sie das tun, alles verändern, Menschen, für die es sich lohnt, anzuhalten, durchzuatmen und zu genießen. Es wird sich dabei um Menschen handeln, die Ihr Leben in ein Vorher und Nachher gliedern und die, wenn sie gehen, eine gleichermaßen tiefe wie unauslöschliche Spur in Ihrer Erinnerung und in Ihrer Persönlichkeit hinterlassen.

Aber bei aller Bedeutung dieser Begegnungen für unsere Persönlichkeitsentwicklung sollten Sie eines nicht vergessen:

„Man kann niemanden überholen, wenn man in seine Fußstapfen tritt.“ So formuliert es französische Filmregisseur und Schauspieler François Truffaut so treffend.

Ihre Spuren werden nur sichtbar, wenn Sie die vorgefertigten Spuren zu gegebener Zeit verlassen, die eingetretenen Pfade auf Dauer meiden.

Da diese Erkenntnis für Ihre Persönlichkeitsentwicklung von so großer Bedeutung ist, möchte ich Ihnen allen abschließend noch einen Rat mit auf Ihren Lebensweg geben: Trauen Sie keinem, der von Ihnen verlangt, genau in seiner Spur zu bleiben. Verweigern Sie diese Aufforderung, egal von welcher sie auch kommen mag, treffen Sie Ihre eigenen Entscheidungen.

Ich hoffe, die Zeit in unserer Schule hat viel dazu beitragen können, Sie bei Ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen.

In diesem Sinne:

Zu Ihrem bestandenen Abitur meine allerherzlichsten Glückwünsche. Halten Sie Ihrer alten Schule gedanklich die Treue und seien Sie versichert, dass Sie jederzeit herzlich willkommen sind und wir uns sehr freuen würden, Sie zu dem einen oder anderen Anlass wieder treffen zu können.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien heute und in Zukunft Gesundheit und Zufriedenheit, Glück und Erfolg!

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Abitur-Rede 2017

Als Schulleiter des Heinrich-Heine-Gymnasiums begrüße ich alle Anwesenden sehr herzlich zur feierlichen Entlassung der Abiturientia 2017.

In besonderem Maße begrüße ich natürlich Sie, liebe Abiturientinnen und Abiturienten, die Hauptpersonen dieses Tages.

Seien Sie herzlich begrüßt, liebe Eltern. Sie, die Sie Ihren Kindern den Weg zur Reifeprüfung eröffnet und immer wieder frei geräumt haben, deren Liebe und Verständnis, aber auch Leidensfähigkeit das Fundament für den schulischen Erfolg unserer Abiturientinnen und Abiturienten geschaffen haben.

Einen herzlichen Gruß auch an Sie, liebe Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe Q1. Ich danke Ihnen dafür, dass Sie mit Ihrem Engagement zum Gelingen dieser Feier beitragen und hoffe, dass Sie durch die Teilnahme an dieser feierlichen Verabschiedung zu ähnlich guten Leistungen inspiriert und motiviert werden.

Nicht zuletzt möchte ich meine Kolleginnen und Kollegen und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufs Herzlichste begrüßen, die Sie mit Herz und Verstand den Grundstein für das erfolgreiche Abschneiden unserer Abiturientia gelegt haben.

76 Schülerinnen und Schülern sind zum Abitur zugelassen worden, davon haben 74 das Abitur erreicht, das ist ein wirklich guter Schnitt. Letztlich tut es uns um jeden leid, der die Abiturprüfung nicht schafft. Aber es liegt in der Natur von Prüfungen, dass dieses immer wieder passiert.

  • Wir haben 17 Mal die Note „Eins Komma“, darunter sogar einmal 1,0 mit 823 Punkten.
  • Dazu kommen 26 Noten „Zwei Komma“, auch das ist ein respektables Ergebnis.
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Abitur-Rede 2016

Als Schulleiter des Heinrich-Heine-Gymnasiums begrüße ich alle Anwesenden sehr herzlich zur feierlichen Entlassung der Abiturientia 2016.
Lassen Sie uns zunächst einen Blick auf die Stufe werfen:
Mit 97 Schülerinnen und Schülern sind wir in der Eph gestartet, letztlich haben 71 das Abitur erreicht, das ist ein guter Schnitt.

  • Wir haben 15 mal die Note „Eins Komma“, darunter zweimal 1,0 mit 838 und 843 Punkten sogar im Mittelfeld der 1,0-Skala.
  • Dazu kommen 31 Noten „Zwei Komma“, auch das ist ein respektables Ergebnis.
  • Am anderen Ende müssen wir aber auch vermelden: elf Angetretene haben das Abitur nicht im ersten Durchgang geschafft, insgesamt sind von 76 zugelassenen fünf durch die Abiturprüfung gefallen.
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Abitur-Rede 2015

Begrüßung

Als Schulleiter des Heinrich-Heine-Gymnasiums begrüße ich alle Anwesenden sehr herzlich zur feierlichen Entlassung der Abiturientia 2015.
In besonderem Maße begrüße ich natürlich Sie, liebe Abiturientinnen und Abiturienten, die Hauptpersonen dieses Tages.

Seien Sie herzlich begrüßt, liebe Eltern. Sie, die Sie Ihren Kindern den Weg zur Reifeprüfung eröffnet und immer wieder frei geräumt haben, deren Liebe und Verständnis, aber auch Leidensfähigkeit das Fundament für den schulischen Erfolg unserer Abiturientinnen und Abiturienten geschaffen haben.
Ich freue mich über die Anwesenheit der Vertreterinnen der Schulpflegschaft und des Förderkreises des HHG als Zeichen einer engen Kooperation zwischen Elternschaft und Schule. Herzlich willkommen Frau Jägermann und Frau De Groot.

Es ehrt unsere Schule besonders, dass auch unser Stadtteil vertreten ist, zu dem wir eine sehr enge Beziehung haben. Ich begrüße den Bezirksbürgermeister Herrn Tölch und den stellvertretenden Bezirksbürgermeister Herrn Kuck sehr herzlich.
Einen herzlichen Gruß auch an Sie, liebe Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe Q1. Ich danke Ihnen dafür, dass Sie mit Ihrem Engagement zum Gelingen dieser Feier beitragen und hoffe, dass Sie durch die Teilnahme an dieser feierlichen Verabschiedung zu ähnlich guten Leistungen inspiriert und motiviert werden.

Nicht zuletzt möchte ich meine Kolleginnen und Kollegen und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufs Herzlichste begrüßen, die Sie mit Herz und Verstand den Grundstein für das erfolgreiche Abschneiden unserer Abiturientia gelegt haben.

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Abitur am HHG

Informationen für Schülerinnen und Schüler der Haupt- und Realschulen

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,
die Schülerinnen und Schüler möglichst individuell zu fördern ist eines der wichtigsten Ziele von Unterricht und Erziehung am Heinrich-Heine-Gymnasium Dortmund. Dabei verstehen wir unter „Fördern" zweierlei:

Wir wollen

  • sowohl die Stärken der einzelnen Schüler weiterentwickeln,
  • als auch dabei helfen, Schwächen zu beheben.

pdfWeitere Informationen zum "Seiteneinstieg in die gymnasiale Oberstufe" am Heinrich-Heine Gymnasium Dortmund enthält der Flyer.

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Erstmalig bilinguales Abitur am HHG

Ganz besonders freuen wir uns darüber, dass das Heinrich-Heine-Gymnasium erstmalig auch das bilinguale Abitur vergeben konnte! Die Schülerinnen und Schüler haben zu diesem Zweck bereits in der Sekundarstufe I am bilingualen Sachfachunterricht (Erdkunde, Politik und Geschichte) sowie an zusätzlichem Englischunterricht teilgenommen. In der Qualifikationsphase haben sie durch den Besuch eines Leistungskurses in Englisch und eines Grundkurses in Geschichte bilingual den Anforderungen des bilingualen Abiturs entsprochen und in diesen Kursen ihre Abiturprüfung abgelegt. Trotz oder wegen der besonderen Anstrengung den Geschichtsunterricht auf Englisch zu bestreiten, haben sie hervorragende Leistungen erzielt: Fünf von ihnen gehören zu den Besten des Jahrgangs mit einer 1 vor dem Komma!

Erstmalig bilinguales Abitur am HHG

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Rede des Schulleiters aus Anlass der Verabschiedung der Abiturientia 2014

„Ich habe diesen Brief nur deshalb länger gemacht, weil ich nicht Muße hatte ihn kürzer zu machen." – Das, was der berühmte Mathematiker und Philosoph Blaise Pascal im 17. Jahrhundert entschuldigend schrieb, wurde nach ihm auch vielen anderen Denkern in den Mund gelegt, wie z.B. Goethe, Schiller und Marx. Vermutlich deshalb, weil diese Einsicht je-dem, der sich kurz fassen muss, sehr schnell offenbar wird. Nun möchte ich mich natürlich nicht mit den genannten Größen vergleichen, aber auch mich beschlich ein Gefühl der Beklemmung, als man mir sagte, ich habe nur 5 Minuten.
Also verzichten wir heute auf Zitate, konzentrieren wir uns auf das Be-sondere Ihres Jahrgangs und begnügen uns mit einer knappen Begrüßung
Als Schulleiter des Heinrich-Heine-Gymnasiums begrüße ich alle An-wesenden sehr herzlich zur feierlichen Entlassung der Abiturientia 2014.

abi 2014 Beste

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Verleihung der Abiturzeugnisse

Zum letzten Mal als Schüler kamen am Freitag, den 05.07., die diesjährigen Abiturientinnen und Abiturienten in unsere Schule und alle 128 hatten das gleiche Ziel: Endlich das Reifezeugnis in ihren Händen halten!

Im feierlichen Rahmen fanden sich also besagte Abiturienten, ihre Familien sowie das Kollegium des HHG im PZ ein. Am Vormittag hatte bereits ein Gottesdienst unter dem Motto „Wir geben unseren Senf dazu!" stattgefunden.

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